Zitruspressen

Hedonistin wollte gerne wissen, welche Zitruspressen wir in Gebrauch haben.

Bei mir sind es drei verschiedene:

  • der Holzstöpsel für den schnellen Spritzer Zitronensaft zum Abschmecken,
  • die Edelstahlpresse, die schon ein ehrbares Alter hat und mir als alleiniges Werkzeug über viele Jahre gute Dienste geleistet hat
  • und last but not least die elektrische Presse, die ich immer griffbereit in der Speisekammer stehen habe. Sie fasst einen halben Liter Saft und kommt immer dann zum Einsatz, wenn ich größere Mengen Bio-Zitronen eingekauft habe, was bei mir recht häufig vorkommt. Schneller könnte ich meine Zitrusfrüchte mit Muskelkraft nicht verarbeiten. Der Saft wird in Eiswüfelbehältern eingefroren, so habe ich immer einen Vorrat an Zitronensaft greifbar. Ich nutze dann auch gleich die Gelegenheit, mir einen Vorrat an Zitronenschale anzulegen. Die Schalen werden blanchiert und eingefroren oder kommen getrocknet in Zucker.

Zitruspressen

Die Zitruspresse zur Küchenmaschine nutze ich eigentlich nie, denn so gut die Kenwood Major auch sein mag, bei der Zitruspresse haben sie meiner Meinung nach einen Flop gelandet.

11 Gedanken zu „Zitruspressen

  1. Ulrike

    Also noch eine mit dem Holztößel für den Spritzer Zitronensaft! Aber warum blanchierst du die Schalen? Ich reib sie immer vorher ab und frier das Geriebene ein, dann wird erst gepresst.

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  2. Ilka Artikelautor

    @ vuursteentje – Es ist sehr praktisch, man hat immer Zitronenschalen im Haus :-)

    @ Ulrike – Früher habe ich das auch so gemacht, bis Lea Linster einmal sagte, daß man sie unbedingt blanchieren sollte um ganz sicher zu sein, daß sich keine Schadstoffe an der Schale befinden, auch wenn es Bio-Früchte sind (sie blanchiert sogar zweimal, das halte ich dann doch für übertrieben). Es hat mich aber doch nachhaltig sensibilisiert. Mit Wodka abreiben geht ja auch, aber bei vielen Zitronen ist das lästig.

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  3. Balu

    Hm, was stört Dich denn an der Presse für die Kennwood? Ich habe die auch und bin sehr zufrieden damit. Ich würde mir dafür nicht extra noch eine andere elektrische kaufen.

    Bisher habe ich nur Beschwerden darüber gehört, dass sie auf der Maschine zu hoch ist und man recht groß sein muss, um damit zu arbeiten. Aber das passt bei mir glücklicherweise ganz gut :)

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  4. lamiacucina

    Zitronen- und Orangenschalen mache ich gleich zu Abrieb und friere ihn in kleinen Döschen ein. Das backt dann in der Tiefkühle zwar zusammen, kann aber mit dem Messer leicht herausgebrochen werden. So hat man immer Abrieb ohne dass man die frischen Zitrusfrüchte entrinden muss.

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  5. Ilka Artikelautor

    @ Balu – Mir ist das zuviel Gefummel um mal eben ein paar Zitronen auszupressen.
    Schutzkegel der Maschine entfernen…
    Stutzen mit Presskegel abschrauben….
    Anschlussdichtung mit Dichtung aufschrauben….
    (Dazu gibt es auch noch ein extra Werkzeug, wohl dem der Ordnung liebt, sonst kann man auch noch eine Weile nach diesem Schlüssel suchen)
    Schüssel an den Anschlussstutzen setzen, im Uhrzeigersinn anziehen bis sie fest sitzt….
    Dann fuchtle ich irgendwo in der Höhe mit meinen Zitronen herum, ein Stühlchen brauche ich auch, damit ich überhaupt noch vernünftig arbeiten kann – ich bin nicht sehr groß – usw. usw.

    Das Ganze dann nach getaner Arbeit vice versa…

    Bei der elektrischen Presse, öffne ich die Tür zur Speisekammer, greife mein Gerät, stelle es auf die Arbeitsplatte, stecke den Stecker in die Dose, entsafte meine Zitronen, spüle drei Teile und gut ist.

    So stelle ich mir ökonimsches Arbeiten vor. Und der Preis war nur ein Drittel so hoch wie das Kenwood Teil.
    Getoppt wird die Zitronenpresse nur noch von der Saftpresse, die ich dann für den totalen Witz halte.

    Dabei sind einige Geräte der kleineren Chef sehr viel einfacher in der Handhabung (nicht alle sind für beide Modell baugleich) aber leider habe ich die Major.

    Ich bin ganz begeistert von der Maschine, aber die Zusatzgeräte machen nicht immer Sinn. Am liebsten arbeite ich mit den verschiedenen Pastazusätzen und dem Passiersieb, das ist vernünftig konstruiert und völlig easy in der Handhabung. Nicht zu vergessen, die Gewürzmühle, das ist wirklich toll, aber sonst hält sich meine Begeisterung was die Zusatzgeräte betrifft, in Grenzen.

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  6. Ilka Artikelautor

    @ lamiacucina – Als Schuhbeck-Fan braucht man ganz viele Schalen im Stück, deshalb habe ich viele größere Stücke im Vorrat, die man je nach Bedarf in feine Streifen schneiden kann.

    Ich trockne die Schalen auch schon mal und zermahle sie dann in der Gewürzmühle, so halten sie sich auch ganz gut, viele Wege führen nach Rom ;-)

    Ich sehe schon, wenn mir die Zitronenschale mal ausgeht, kann ich mich vertrauensvoll an die Blogger-Gemeinde wenden ;-)

    Liebe Grüße

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  7. Ulli

    @Ulrike und @lamiacucina
    Orangenzesten halten sich auch recht gut in einer Dose/Glas unter normalem Haushaltszucker. Bei der Verwendung kann der Zucker dann auch noch gleich zum Karamelisieren genutzt werden (z.B. bei der Zubereitung von gebratenem Spargel).

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  8. Foodfreak

    Ich habe seit über 10 Jahren eine spottbillige elektrische Zitruspresse von Aldi im Gebrauch – ich liebe frisch gepressten Saft aus Pink Grapefruit oder Orangen, mit der Handpresse presst man sich da nen Wolf. Eine Kiste Mandarinen entsaften und Mandarine-Rum-Gelee machen – kein Aufwand, wie Ilka richtig schreibt, drei Teile in den Abwasch, fertig.

    Für den Alltag hab ich eine einfache Plastikzitruspresse, mit herausnehmbarem Sieb für die Kerne.

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  9. Balu

    Interessant, Du scheinst eine andere Variante des Aufsatzes zu haben. Bei mir ist nix mit Anschlussdichtung und Spezialwerkzeug zu machen: Abdeckklappe abnehmen, Getriebe drauf und durch kleine Drehung verriegeln, Dreiteiler mit Schüssel, Sieb und Kegel drauf (eigentlich nur ein Handgriff), einschalten, pressen.

    Aber für nur ein Zitrönchen nehme ich das auch nicht. Die presse ich lieber direkt mit der Hand aus :)

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