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Cevapcici mit Djuvec-Reis

Früher sind wir gelegentlich ganz gerne in Jugoslawische Restaurants gegangen und haben eine Balkanplatte oder einen Grillteller gegessen. Bestandteil dieser Gerichte waren u.a. Cevapcici. Als Beilage gab es üblicherweise Djuvec-Reis, der aber regelmäßig total verkocht und dadurch matschig war.

Heute wollten wir mal wieder diese Cevapcici essen, aber diesmal selbstgemacht. In der LECKER vom Mai 2009 steht hierzu ein Rezept, das wir in Bezug auf den Reis allerdings etwas modifiziert haben, denn auch in diesem Rezept wurde der Reis quasi totgekocht.

Cevapcici mit Djuvec-Reis

Cevapcici mit Djuvec-Reis

Resumée: Gut war es. Allerdings hätte sich ein Krautsalat als Beilage ganz gut gemacht, da das Ganze doch relativ trocken war. Aber als Gegenmittel hat man ja das Bier erfunden ;-)

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: CEVAPCICI MIT DJUVEC
Kategorien: Hackfleisch, Reis
Menge: 4 Personen

Zutaten

2     Zwiebeln
1 Teel.   Olivenöl
350 ml   Passierte Tomaten
2 Teel.   Hühnerbrühe (instant)
250 Gramm   Langkornreis
2     Knoblauchzehen
600 Gramm   Rinderhack
1 Teel.   Getr. Majoran
      Salz, Pfeffer
1 Teel.   Edelsüß-Paprika
3 Essl.   Olivenöl
150 Gramm   TK-Erbsen
      Salz, Pfeffer, Zucker zum Abschmecken

Quelle

  Nach LECKER, Mai 2009
  Erfasst *RK* 26.04.2009 von
  Ulli Fetzer

Zubereitung

Zwiebeln schälen und fein würfeln, Knoblauchzehen schälen und fein hacken.

Für den Djuvec-Reis:

1 TL Öl in einem Topf erhitzen. Die Hälfte der Zwiebelwürfel und der Knoblauchwürfel darin andünsten. Reis zugeben und ebenfalls andünsten. Tomatenpüree und soviel Wasser zugießen, dass der Reis etwa fingerbreit mit Flüssigkeit bedeckt ist. Brühepulver einrühren und alles aufkochen. Topf zudecken und die Hitze abschalten (die Resthitze eines Ceranfeldes reicht!). Den Reis ca. 20-25 Minuten quellen lassen. Er soll im Kern noch etwas Biss haben. Zwischendurch umrühren und event. noch etwas Flüssigkeit zufügen, falls der Reis alles Wasser aufgesogen hat und nicht mehr cremig ist.

Für die Cevapcici den Rest der Zwiebelwürfel und der Knoblauchwürfel und des Majoran zum Hack geben, mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Alles mit der Hand gut verkneten. Aus der Hackmasse ca. 20 Cevapcici (kleine Rollen; Ø ca. 3 cm, 5-6 cm lang) formen.

3 EL Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Cevapcici darin in 2 Portionen 5-6 Minuten braten. Fertige Röllchen im heißen Ofen warm stellen.

Fertigstellen:

Gefrorene Erbsen zum Reis geben und für 2-3 Minuten noch etwas Hitze geben. Djuvec mit Salz, Pfeffer und event. einer Prise Zucker abschmecken.

Alles anrichten.

Als Beilage event. ein Krautsalat und als Dip für die Cevapcici etwas Ajvar.

  • Zubereitungszeit: ca. 1 1/4 Stunden
  • Pro Portion ca. 780 kcal; E 39 g; F 38 g, KH 64 g

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7 Kommentare auf “Cevapcici mit Djuvec-Reis”

  1. Eva sagt:

    Wir haben das früher auch sehr gerne mal im Lokal gegessen; haben gerade erst neulich mit meiner Mutter darüber gesprochen, dass es kaum noch Jugoslawische Restaurants gibt, dass sie viel weniger zu finden sind.

    Euer Gericht sieht lecker aus und ist schon mal vorgemerkt!

    Liebe Grüße an euch zwei

    Eva

    • Ulli sagt:

      Es stimmt, es gibt in der Tat viel weniger Jugoslawische Restaurants als früher. Wieso das so ist, weiß ich auch nicht, aber vielleicht haben die Nachfolgergenerationen einfach keine Lust mehr, sich beim Betrieb eines Restaurants von morgens bis nachts tagtäglich abzurackern.
      LG

  2. Ulrike sagt:

    Und da euer Reis nicht “totgekocht” wurde, welche Lebenszeichen gibt er noch von sich ;-)

    Die “jugoslawischen” Restaurants haben sich hier umbenannt, es gibt jetzt bei uns kroatische und serbische Restaurants.

  3. lamiacucina sagt:

    in der hiesigen Restaurantszene ist der Typus jugoslawisches Restaurant fast verschwunden, längst in die Hände türkischer Betreiber übergegangen. Die Italiener übrigens auch, laufen zwar noch als Pizzeria, aber mit Dürüm.

  4. Kaffeebohne sagt:

    Als meine Großeltern noch lebten, haben sie uns alle zwei Wochen samstags besucht und wir sind immer zum Jugoslawen gegangen und haben genau das gegessen. Und vorher eine Gulaschsuppe. Und mein Opa hat immer Zustände bekommen, wenn wir Kinder die Pommes in die Suppe geschmissen haben ;-)

  5. Barbara sagt:

    Ach, dafür wurde das Bier erfunden?! ;-)

    Stimmt, diese Restaurants gibt’s viel weniger.

  6. kitchenroach sagt:

    Ja, ja, das bringt mich zurueck zu meiner Kindheit. Yugoslawische Restaurants waren preisguenstig und gut… aber auch unsere Urlaube in Yugoslawien sind verbunden mit diesem Gericht.

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