Kategorie-Archiv: Pizza

Spinatpizza

Alle Jahre wieder zur Plätzchenzeit bekomme ich unbändigen Appetit auf Herzhaftes ;-)

Ein Rest meines Allroundteiges wartete schon seit ein paar Tagen darauf verarbeitet zu werden.

Beim Einkauf ist mir beim Blick in die Tiefkühltruhe eine Spinatpizza aufgefallen, die sofort meinen Appetit geweckt hat. Eine gute Idee dachte ich, Spinatpizza hatten wir lange nicht. Frischer Spinat war schon im Einkaufswagen, er sollte eigentlich zu Blattspinat verarbeitet werden. Da ich momentan ziemlich kurz trete, war diese Pizza gerade richtig für mich, also fix umdisponiert…

Spinatpizza

Spinatpizza

Die Pinienkerne geben einen schönen zusätzlichen Biss, unbedingt mal probieren!

Statt Schinken könnte ich mir auch Lachs sehr gut vorstellen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: SPINATPIZZA MIT SCHINKEN
Kategorien: Backen, Pikant, Pizza
Menge: 4 Portionen

Zutaten

1 Portion Allroundteig oder Pizza-Teig (ca. 250-300g)
500 Gramm Frischer Blattspinat
1 Rote Zwiebel, fein geschnitten
2 Essl. Öl
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Muskat
250 ml Tomatensauce aus dem Vorrat oder fertig gekauft
100 Gramm Gouda mittelalt (gerieben)
1-2 Pack. Mozzarella (Menge und Qualität nach Wunsch)
– in dicke Scheiben geschnitten
100 Gramm Parmaschinken (nicht zu dünn geschnitten)
Pinienkerne (Menge nach Wunsch)

Quelle

Ilka
Erfasst *RK* 09.05.2005 von
Ilka Spiess

Zubereitung

Spinat waschen, dicke Stiele entfernen. Reichlich Wasser aufkochen, Spinat zugeben und aufkochen. Spinat abgießen, abschrecken und gut abtropfen lassen. Zwiebel in feine Würfel schneiden, Spinat leicht ausdrücken, nach Wunsch grob hacken – ich habe ihn nur auseinander gedröselt.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen, Zwiebeln darin 2 Min. andünsten, Spinat darin erhitzen, salzen, pfeffern, mit Muskat abschmecken und in einer flachen Schale abkühlen lassen.

Pizzateig nach Packungsanweisung zubereiten. Teig zu einem runden Fladen von 30 cm Ø ausrollen und auf mit Backpapier belegtes oder gut gefettetes Blech legen.

Tomatensauce (ich habe im Sommer reichlich davon vorgekocht und in Gläsern sterilisiert) auf den Boden streichen und mit dem geriebenen Gouda bestreuen.

Spinat und Mozzarella auf dem Fladen verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 240 Grad (keine Umluft das macht die Pizza trocken) auf der untersten Schiene ca. 10-15 Minuten backen. Wenn der Backofen diese Hitze nicht liefert, entsprechend niedriger dafür länger backen.

Die Pinienkerne zum Schluß über die Pizza streuen und nur ganz kurz mitbacken.

Pizza einige Minuten stehen lassen, dann den Parmaschinken darauf geben und servieren.

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Pizza mit Zwiebeln und Champignons

Wer sagt eigentlich, daß Pizze immer mit Tomaten kombiniert werden müssen?

Dieses Exemplar kam ganz ohne aus und war zunächst als Experiment gedacht, da ich nicht unbedingt ein Fan von Champignons bin. Der Versuch hat sich aber ganz schnell als äußerst schmackhaft herausgestellt und es hat sich einmal mehr gezeigt, dass wer nicht wagt, der nicht gewinnt ;-)

Große Lust zum Kochen hatte ich heute nicht und habe kurzerhand eine Portion meines Allround Teiges aus dem Kühlschrank geholt und belegt. Im Original-Rezept werden Champignons und Zwiebeln roh auf den Teig gelegt, das wollte ich dann doch nicht und habe sie vorher kurz angedünstet. Ich denke, das werde ich so beibehalten, wenn ich die Pizza wieder einmal backe, was durchaus sehr bald sein kann. Die Kombination mit dem Frischkäse und dem Rucola, den ich am Schluß noch darüber gegeben habe, passt jedenfalls sehr gut.

Pizza mit Zwiebeln und Champignons_1

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: PIZZA MIT FRISCHKÄSE UND CHAMPIGNONS
Kategorien: Backen, Pikant, Pizza
Menge: 4 Portionen

Zutaten

1 Portion   Allround-Teig oder Pizzateig
60 Gramm   Asiago Käse, auf der Röstiraffel gerieben
125 Gramm   Frischkäse (Philadelphia)
1 Pack.   Weiße Champignons
1 klein.   Rote Zwiebel, halbiert und in Stifte geschnitten
H ZUM ANRICHTEN
1 Handvoll   Rucola
  Etwas   Olivenöl, extra vergine
      Grobes Thymian-Salz (wenn vorhanden)
      – sonst tun es auch ein paar Thymianblätter und
      – grobes Meersalz
      Salz und Pfeffer aus der Mühle

Quelle

  Frei nach einem Vorschlag bei marthastewart.com
  Erfasst *RK* 21.08.2008 von
  Ilka Spiess

Zubereitung

Backofen auf 250°C vorheizen.

Die Champignons in einer heißen Pfanne mit wenig Olivenöl ca. 2 Minuten anbraten, dann die Zwiebelstifte und nach Bedarf noch einen Schuss Olivenöl zugeben, nochmals kurz andünsten bis die Zwiebeln nicht mehr roh sind. Mit Salz und Pfeffer würzen und etwas abkühlen lassen.

Ein Pizzablech mit Olivenöl auspinseln und den Pizza-Teig darauf verteilen. Man kann ihn ausrollen, besser ist es allerdings, wenn man ihn mit den Händen auszieht, damit die Luftbläschen erhalten bleiben.

Teig mit dem geraspelten Käse bestreuen, die abgekühlte Champignon- Zwiebel-Mischung darüber verteilen und darauf mit einem Teelöffel kleine Häufchen Frischkäse gleichmäßig verteilen.

Die Pizza auf der untersten Schiene auf den Rost schieben und je nach Backofen ca. 15-20 Minuten backen.

Vor dem Anschneiden noch 5 Minuten ruhen lassen, dann Rucolablätter darauf verteilen, noch etwas feines Olivenöl darüber geben und mit grobem Pfeffer und Thymiansalz würzen und genießen.

Eine schöne fluffige Pizza, etwas dicker als gewöhnlich und sehr schmackhaft!

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Pizza mit Zwiebeln und Champignons_2

Pikante Paprika-Tarte

Eine ausgesprochen leckere Tarte, die wunderbar nach Paprika schmeckt. Kein Wunder, denn anders als bei einer Pizza wird der Boden statt mit Tomaten mit püriertem und fein abgeschmeckten Paprikamark bestrichen.

Durch den Blätterteig wird das Ganze besonders leicht, genau richtig für ein leichtes Abendessen an einen lauen Sommerabend im Freien oder als Vorspeise.

Pikante Paprikatarte

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: PIKANTE PAPRIKA-TARTE
Kategorien: Backen, Pikant, Tarte, Vorspeise
Menge: 4 Portionen

Zutaten

4 klein.   Platten TK-Blätterteig (180 g)
      Mehl, zum Bearbeiten
500 Gramm   Rote Paprikaschoten
3 Essl.   Olivenöl
1 Teel.   Grobes Meersalz
1 klein.   Zwiebel
1 Stiel   Thymian
      Salz
125 ml   Gemüsefond
1     Gelbe Paprikaschote (ca. 100 g)
50 Gramm   Pikante Chorizo (spanische Paprikasalami)
      Butter, für die Form

Quelle

  essen & trinken August 2004
  Erfasst *RK* 04.08.2004 von
  Ilka Spiess

Zubereitung

Blätterteigplatten auftauen lassen. Übereinander legen, leicht mehlieren und auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf 30×30 cm ausrollen. Mehl abklopfen. Teig in eine gefettete Tarteform (d = 28 cm) legen und überstehenden Rand abschneiden oder mit einem Nudelholz abdrücken. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen und kalt stellen.

Für den Belag rote Paprikaschoten auf ein Blech legen, mit 2 El Olivenöl beträufeln und mit Meersalz bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad (Gas 3, Umluft 12 Minuten) auf der 2. Schiene von unten 15 Minuten garen. Paprika aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Stiele entfernen, Paprika häuten, halbieren und entkernen. 100 g Paprika beiseite legen, den Rest in kleine Stücke schneiden.

Zwiebel fein würfeln und in 1 El Olivenöl in einem Topf glasig dünsten. Rote Paprikastücke und Thymian dazugeben, salzen und mit Gemüsefond aufgießen. Bei mittlerer Hitze 5 Minuten kochen lassen. Thymian entfernen und die Paprika mit dem Schneidstab fein pürieren. Gelbe Paprika putzen, entkernen und in grobe Würfel schneiden. Restliche rote Paprika in grobe Stücke schneiden. Chorizo in dünne Scheiben schneiden. Paprikapüree gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Mit Chorizo, roten und gelben Paprika belegen.

Im vorgeheizten Backofen auf der untersten Schiene bei 210 Grad (Gas 3-4, Umluft nicht empfehlenswert) 30 Minuten backen. Heiß servieren.

Zubereitungszeit 1:10 Stunden.

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Pissaladière mit Roquefort

Eigentlich gehören Sardellen auf diesen Zwiebelkuchen, aber wie es so geht, beim Einkaufen habe ich genau diese vergessen. Im Vorrat war noch eine Dose Sardinen in Olivenöl, die mußten dann Ersatz leisten. Es ist nicht ganz das Gleiche, aber wer sich nicht zu helfen weiß, muß eben hungern ;-)

Ich bereite diesen deftigen Kuchen immer wieder einmal zu, diesmal habe ich einem Vorschlag von Barbara folgend, Roquefort verwendet. Trotz der fehlenden Sardellen, die wir letztlich nicht vermisst haben, ein schönes und unkompliziertes Abendessen.

Pissaladière mit Roquefort

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: PISSALADIÈRE MIT ROQUEFORT
Kategorien: Backen, Pikant
Menge: 1 Backblech

Zutaten

H TEIG
250 Gramm   Mehl, Type 550
1/2 Würfel   Hefe
1 gestr. TL   Salz
1 Teel.   Zucker
3 Essl.   Olivenöl
      Mehl zum Ausrollen
125 ml   Warmes Wasser
H FÜR DEN BELAG
1 kg   Feste Tomaten
2     Zwiebeln
2     Knoblauchzehen
1-2 klein.   Chilischoten
2 Essl.   Olivenöl
      Pfeffer
      Sardinen in Öl
      Kleine schwarze Oliven
      Roquefort ohne Rinde
H AUSSERDEM
      Fett, für das Blech
      Mehl, für die Arbeitsfläche

Quelle

  Meine Version nach
  Faszination Alpenküche – LINGEN-Verlag
  Erfasst *RK* 01.05.2008 von
  Ilka Spiess

Zubereitung

Die Hefe zerbröckeln und mit dem Wasser verrühren. Das Mehl mit einer kräftigen Prise Salz vermischen. Die Hefe mit dem Olivenöl zugeben und alles zu einem geschmeidigen glatten Teig verkneten.

Wer einen sog. Food-Processor hat, gibt zuerst die trockenen Zutaten in die Schüssel und danach bei laufendem Motor das Wasser und das Öl, ein paar Sekunden pulsieren lassen, aus der Schüssel nehmen, nochmals kurz zusammenfalten und zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde ruhen lassen.

Tomaten entstielen, Ansätze entfernen, mit heißen Wasser überbrühen, häuten und in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Chilischoten halbieren, entkernen, waschen, abtrocknen und in feine Streifen schneiden. Olivenöl in einem Topf erhitzen, Knoblauch, Zwiebeln und Tomaten zugeben und unter Rühren bei mittlerer Hitze 5 Minuten andünsten. Mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen.

Den Teig erneut sanft durchkneten und auf einer mit Mehl bestreuten Arbeitsfläche ausrollen. Das gefettete Blech mit dem Teig auslegen und einen Rand formen.

Die Tomatenmischung darauf verteilen und nach Geschmack mit Sardinen, Oliven und Chilistreifen belegen. Die Pissaladière zum Schluss mit grob gewürfeltem Roquefort ohne Rinde bestreuen und im auf 200°C vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten backen.

Sofort servieren.

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Gefüllte Focaccia

Sie macht optisch nicht so viel her, geschmacklich dafür umso mehr, diese gefüllte Focaccia.

Das Rezept schien mir für meinen Geschmack eine etwas zu trockene Focaccia zu ergeben, weshalb ich sie vor dem Füllen noch mit etwas Tomatensauce bestrichen habe, das ich immer in größeren Mengen zubereite und sterilisiere, eine Vorratshaltung die sich wieder einmal bewährt hat.

Auch den Teig habe ich etwas weicher gehalten als angegeben, denn mir sah die Geschichte schon im Video etwas trocken aus.

Gefüllte Focaccia

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: GEFÜLLTE FOCACCIA E&T
Kategorien: Backen, Pikant
Menge: 4 Personen

Zutaten

1 Pack.   Hefe (42 g)
250 ml   Lauwarmes Wasser
500 Gramm   Mehl
      Salz
10 Essl.   Olivenöl
6     Thymianzweige
120 Gramm   Fontina-Käse
8 Scheiben   Parmaschinken

Quelle

  essen & trinken
  Erfasst *RK* 01.02.2008 von
  Ilka Spiess

Zubereitung

1. Hefe in 250 ml lauwarmem Wasser auflösen. Mit Mehl, Salz und 4 El Olivenöl in einer Küchenmaschine zu einem geschmeidigem Teig verkneten und zugedeckt an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen.

2. Thymian von den Stielen zupfen, fein hacken und mit dem restlichen Olivenöl verrühren. Käse in hauchdünne Scheiben schneiden.

3. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zusammenkneten und in 8 Portionen teilen. Nacheinander jeweils 2 Teigstücke zu 30 cm langen und 3 mm dünnen Fladen ausrollen. Einen Fladen mit 2 Scheiben Schinken und 5 dünnen Scheiben Fontina belegen, mit dem zweiten Fladen belegen.

4. Ein Backblech mit Backpapier belegen und im Ofen auf der untersten Einschubleiste auf 220 Grad (Gas 3-4, Umluft 200 Grad) vorheizen. 2 Fladen vorsichtig auf ein Blech legen und 12-15 Minuten goldbraun backen. Sofort mit dem Thymianöl bestreichen, in Stücke schneiden und servieren. Mit dem restlichen Teig und der restlichen Füllung genauso verfahren.

(is) Das Rezept schien mir eine etwas zu trockene Focaccia zu ergeben. Ich habe dem Ansatz daher etwas mehr Wasser hinzugefügt. Außerdem habe ich sie vor dem Füllen noch mit etwas selbstgemachter Tomatensauce bestrichen.

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Pizza-Schnecken mit Hackfleisch

Ein Rezept aus dem ARD-Text hat uns angeregt, anstatt einer konventionellen Pizza einmal diese Schnecken zu versuchen.
Pizza-Schnecken mit Hackfleisch
========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: PIZZA-SCHNECKEN MIT HACKFLEISCH
Kategorien: Backen, Pizza
Menge: 6 bis 12 Schnecken

Zutaten

H FÜR DEN HEFETEIG
250 Gramm   Mehl, Type 550
1/2 Würfel   Hefe
1 gestr. TL   Salz
1 Teel.   Zucker
3 Essl.   Olivenöl
      Mehl zum Ausrollen
H FÜLLUNG UND FINISH
1 mittl.   Zwiebel
2     Knoblauchzehen
2     Tomaten
500 Gramm   Hackfleisch, gemischt
2     Eier
      Salz und Pfeffer
70 Gramm   Tomatenmark
200 Gramm   Emmentaler, gerieben
      Paprikapulver
      Thymian

Quelle

  Nach einer Anregung aus dem ARD-Text
  Erfasst *RK* 11.11.2007 von
  Ulli Fetzer

Zubereitung

Für den Teig Hefe, Mehl, Salz, Zucker, 125 ml warmes Wasser und Olivenöl mit einem Knethaken verrühren und eine Stunde zugedeckt ruhen lassen.

Für den Belag Zwiebel und Knoblauch schälen. Die Zwiebel würfeln, Knoblauch pressen. Die Tomaten waschen und würfeln.

Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten, Hackfleisch und 100 g von dem Käse und ein Ei miteinander verrühren. Mit Salz, Pfeffer, Paprika und Thymian pikant würzen.

Fertigstellen:

Den Teig noch einmal kurz durchkneten und auf Backblechgröße ausrollen. Das Tomatenmark mit 2 EL Öl darauf verteilen. Anschließend die Hackmasse darauf verteilen.

Den Teig von der schmalen Seite her aufrollen.

Die Pizzarolle mit einem scharfen Messer in 6-12 Scheiben schneiden. Die Schnecken auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Das zweite Ei verquirlen und auf die Schnecken streichen. Den restlichen Käse auf den Schnecken verteilen und im vorgeheizten Backofen bei ca. 220°C Ober-/Unterhitze 15-20 Minuten backen.

Resumée: Die Schnecken haben gut geschmeckt. Eine konventionelle Pizza wäre mit denselben Zutaten allerdings vermutlich auch nicht schlechter gewesen.

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Pissaladière

Ich bin ein absoluter Freund von Pizza + Co. natürlich nicht vom Pizza-Service das versteht sich von selbst. Heute bekam ich meinen täglichen Newsletter von essen & trinken und da gab es doch etwas was ich noch nie gebacken habe, dabei dachte ich, daß ich so langsam mit allem durch bin ;-)

Der Name kommt übrigens von von ‘pissalat’ (in der Sprache der Einwohner von Nizza ‘pei salat’, franz. poisson salé, also gesalzener Fisch), einer salzigen Paste oder Creme, die aus Sardinen und in Salz eingelegten Anchovis besteht und mit der die Zwiebelmasse bestrichen wird.

Heutzutage wird allerdings mehr und mehr Sardellencreme oder Sardellenfilets
verwendet.

Mit Pizza hat die Pissaladière wenig zu tun. Sie soll immer aus
(Weiß-)Brotteig und nicht aus Pizzateig hergestellt werden. Das sehe ich
allerdings nicht so eng ;-)

Außerdem sollen eigentlich nie Tomaten oder Käse verwendet werden.

Dieser provenzalische Zwiebelkuchen passt genau zu diesem trostlosen Herbstwetter das wir gerade haben, er wärmt die Seele – zumindest meine. Es ist gar nicht so viel Belag darauf und trotzdem schmeckt er köstlich und last but not least, es ist total einfach.

Pissaladiere_2

Für den Teig habe ich keine Fertigmischung genommen, sondern den Pizzateig von Alfredissimo, der immer wieder ganz hervorragend funktioniert, wenn man nicht schon am Vortag geplant hat.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: PISSALADIÈRE
Kategorien: Backen, Pikant
Menge: 9 bis 12 Stücke

Zutaten

500 Gramm   Fertigteig-Mischung für Ciabatta
20 Gramm   Frische Hefe
200 Gramm   Weiße Zwiebeln
2     Rote Paprikaschoten (à 250 g)
      – (is)ich habe auch noch grüne dazu genommen
      – das Auge isst ja mit
12     Sardellenfilets (in Öl)
2 Teel.   Fenchelsaat
      Mehl, zum Bearbeiten
8 Essl.   Olivenöl
100 Gramm   Schwarze Oliven (mit Stein)
1     Knoblauchzehe
2 Essl.   Krause Petersilie, sehr fein gehackt
      – ich hatte nur glatte, geht auch
      Meersalz (Fleur de Sel) zum Bestreuen

Quelle

  essen & trinken Juni 2004
  Erfasst *RK* 01.06.2004 von
  Ilka Spiess

Zubereitung

1. Fertigteig nach Packungsanweisung mit Wasser und Hefe zubereiten, aber zugedeckt 1 Stunde gehen lassen.

2. Zwiebeln in dünne Ringe schneiden. Paprikaschoten vierteln, putzen, entkernen, in feine Streifen schneiden. Sardellenfilets im Sieb abtropfen lassen. Fenchelsaat im Mörser grob zerstoßen.

3. Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche zusammenkneten und sehr dünn zu einem Rechteck (40×25 cm) ausrollen. Den Boden des Backblechs mit Backpapier auslegen. Das Blech mit dem Teig belegen. Überlappenden Teig leicht einschlagen, zu einem Rand formen und gut andrücken. Teigboden mehrmals mit einer Gabel einstechen und dünn mit 2 El Olivenöl beträufeln. Zuerst Zwiebeln, dann Paprikastreifen, Fenchelsaat, Oliven und Sardellen gleichmäßig darauf verteilen. Mit 4 El Olivenöl beträufeln und im vorgeheizten Ofen bei 220 Grad (Gas 3-4, Umluft nicht empfehlenswert) 20 Minuten auf der untersten Schiene backen. Knoblauch fein hacken und mit der Petersilie mischen.

4. Kuchen aus dem Ofen nehmen und sofort mit der Petersilien- Knoblauch-Mischung und Meersalz bestreuen. Mit restlichem Olivenöl beträufeln. Kuchen in Stücke schneiden und servieren.

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Zwanzig Minuten im Backofen, ein schönes Glas Rotwein dazu und geniessen…

Pikante Paprika-Tarte

Nach dem schönen Wochenende mit Freunden im Bayrischen Wald bei Chili und Ciabatta mit unzähligen Köstlichkeiten – das war sehr nahe am Schlaraffenland – sollte es heute etwas spartanischer zugehen.

Die Tarte ist als Vorspeise gedacht und wird normalerweise mit Blätterteig zubereitet, ich habe es etwas abgespeckt und stattdessen einen Pizzateig genommen. Das feine Paprikapüree hat sehr gut auf dem Hefeteigboden geschmeckt, ein angenehm leichter Imbiss.

Pikante Paprika-Tarte

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: PIKANTE PAPRIKA-TARTE
Kategorien: Backen, Pikant, Tarte, Vorspeise
Menge: 4 Portionen

Zutaten

4 klein.   Platten TK-Blätterteig (180 g)
      Mehl, zum Bearbeiten
500 Gramm   Rote Paprikaschoten
3 Essl.   Olivenöl
1 Teel.   Grobes Meersalz
1 klein.   Zwiebel
1 Stiel   Thymian
      Salz
125 ml   Gemüsefond
1     Gelbe Paprikaschote (ca. 100 g)
50 Gramm   Pikante Chorizo (spanische Paprikasalami)
      Butter, für die Form

Quelle

  essen & trinken August 2004
  Erfasst *RK* 04.08.2004 von
  Ilka Spiess

Zubereitung

1. Blätterteigplatten auftauen lassen. Übereinander legen, leicht mehlieren und auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf 30×30 cm ausrollen. Mehl abklopfen. Teig in eine gefettete Tarteform (28 cm 0) legen und überstehenden Rand abschneiden oder mit einem Nudelholz abdrücken. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen und kalt stellen.

2. Für den Belag rote Paprikaschoten auf ein Blech legen, mit 2 El Olivenöl beträufeln und mit Meersalz bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad (Gas 3, Umluft 12 Minuten) auf der 2. Schiene von unten 15 Minuten garen. Paprika aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Stiele entfernen, Paprika häuten, halbieren und entkernen. 100 g Paprika beiseite legen, den Rest in kleine Stücke schneiden.

3. Zwiebel fein würfeln und in 1 El Olivenöl in einem Topf glasig dünsten. Rote Paprikastücke und Thymian dazugeben, salzen und mit Gemüsefond aufgießen. Bei mittlerer Hitze 5 Minuten kochen lassen. Thymian entfernen und die Paprika mit dem Schneidstab fein pürieren. Gelbe Paprika putzen, entkernen und in grobe Würfel schneiden. Restliche rote Paprika in grobe Stücke schneiden. Chorizo in dünne Scheiben schneiden. Paprikapüree gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Mit Chorizo, roten und gelben Paprika belegen.

Im vorgeheizten Backofen auf der untersten Schiene bei 210 Grad (Gas 3-4, Umluft nicht empfehlenswert) 30 Minuten backen. Heiß servieren.

: Zubereitungszeit 1:10 Stunden
: Pro Portion 6 g E, 26 g F, 20 g KH = 334 kcal (1400 kj)

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Tarte

Chicoree-Birnen-Pizza

Wenn man Pizza hört, denkt man zunächst an Mozzarella, Tomate, Schinken, Salami, Frutti di Mare etc.

Mir geht es da nicht viel anders, deshalb bin ich auch zunächst mit einer gewissen Skepsis an dieses Rezept heran gegangen.

Das Resultat hat mich total überzeugt, Das Zusammenspiel von Gorgonzola, Birne und Nüssen schmeckt einfach gut. Die Zitronenmelisse wurde vom Gorgonzola etwas vereinnahmt, da hätte ich vielleicht mehr nehmen sollen, aber bei Melisse bin ich immer etwas zurückhaltend, sie kann auch schnell alles erschlagen.

Für den Teig habe ich wieder einmal das Rezept von Alfred Biolek genommen, das er mit Eckhardt Witzigmann zusammen ausgearbeitet hat, es gelingt immer. Es hat nicht dieses ganz tiefe Aroma wie ein über Nacht gereifter Pizzateig, aber manchmal backt man ja auch spontan, so wie ich heute und da kann dieser Teig mit jedem anderen konkurrieren.

Man nehme…

pizzagorgonzolasm6a.jpg

Man rolle den Teig aus und belege ihn…

pizzagorgonzolasma1.jpg

Und dann muß man nur noch geniessen…

pizzagorgonzolasm8a.jpg

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: CHICOREE-BIRNEN-PIZZA
Kategorien: Backen, Pikant, Pizza
Menge: 4 Personen

Zutaten

400 Gramm   Pizza-Fertigteig (z. B. Sanella)
      – oder ein anderer Pizzateig s.u.
250 Gramm   Chicoree
1     Feste Birne (250 g)
200 Gramm   Gorgonzola
150 Gramm   Geriebener Emmentaler
      Pfeffer
2 Stiele   Zitronenmelisse
50 Gramm   Walnüsse
H FÜR DEN TEIG
250 Gramm   Mehl
1/2 Würfel   Hefe
1 Teel.   Salz
1 Teel.   Zucker
3 Essl.   Öl
125 ml   Wasser

Quelle

  essen & trinken
  Erfasst *RK* 25.01.2002 von
  Ilka Spiess

Zubereitung

1. Den Teig gut durchkneten und auf Backpapier zu einem Kreis von 37 cm ausrollen. Den Rand dabei etwas einrollen. Den Teig mit einer Gabel mehrfach einstechen und mit dem Papier auf ein Backblech legen.

2. Den Chicoree längs achteln und den Strunk entfernen. Die Birne in acht Spalten schneiden und entkernen. Gorgonzola fein würfeln und auf dem Teig verteilen. Chicoree und Birnenspalten kreisförmig im Wechsel auf den Teig legen und mit dem Emmentaler bestreuen. Mit Pfeffer würzen.

3. Die Pizza im heißen Ofen bei 200 Grad (Gas 3, Umluft 180 Grad) auf der untersten Schiene 25-30 Minuten backen. Zitronenmelisse abzupfen, in Streifen schneiden und mit den Walnüssen über die Pizza streuen.

(is) die Zutaten für den Teig habe ich dem Rezept ‘Pizza Alfredissimo’ entnommen

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Der Vollständigkeit halber, sollte ich vielleicht noch das Rezept der Pizza von Alfred Biolek mitliefern, das kann vielleicht nicht schaden ;-)

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: PIZZA ALFREDISSIMO
Kategorien: Backen, Pikant
Menge: 1 Rezept

Zutaten

250 Gramm   Mehl, Type 550
1/2     Hefe-Würfel
1 Teel.   Salz, gestrichen
1 Teel.   Zucker
3 Essl.   Olivenöl
      Mehl zum Ausrollen
125 ml   Warmes Wasser
H BELAG
250-300 Gramm   Pelati; geschälte Tomaten in Würfeln (Dose)
2 klein.   Tüten Mozzarella
1/2 Bund   Basilikum
5 Essl.   Olivenöl
      Salz und Pfeffer
      Oregano
      Chili
      Majoran
1 Prise   Zucker

Quelle

  Alfredissimo
  Erfasst *RK* 05.07.2002 von
  Ilka Spiess

Zubereitung

Backofen auf 250 °C vorheizen.

Hefe, Mehl, Salz, Zucker, 125 ml warmes Wasser und Olivenöl mit einem Knethaken verrühren und eine Stunde zugedeckt ruhen lassen. Teig dann noch einmal kurz durchkneten.

Backblech, oder Form etwas einölen, den Teig auf Formen, oder einem Blech verteilen, dabei einen dickeren Rand formen.

Mozzarella in Scheiben schneiden. Tomaten abtropfen und zerdrücken. Basilikum grob hacken.Tomaten mit etwas Oregano, Majoran, Salz und Pfeffer und Zucker würzen, etwas Olivenöl dazugeben und nun auf dem Teig verteilen. Mozzarella auf die Tomatenschicht geben. Grob gehacktes Basilikum darübergeben und 15 Minuten in den vorgeheizten Backofen geben. Heiß servieren.

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