Samstag mittags muss es relativ schnell gehen. Sehr gerne – vor allem in der kalten bzw. kälteren Jahreszeit – lassen wir uns mit diesem Gericht an unsere Jugendzeit erinnern, in der es nicht jeden Tag Fleisch gab. Es muss und kann ja auch nicht jeden Tag etwas besonderes geben, das würde auf Dauer auch abstumpfen! Wir finden dieses Essen unheimlich lecker, vor allem, wenn die Salzkartoffeln aus einer schmackhaften Kartoffel zubereitet werden – leider findet man solche Kartoffeln im Supermarkt immer seltener.
Der Spinat kann aus Zeitersparnisgründen ohne weiteres aus TK-Spinat gemacht werden, aber ja nicht der fertige Rahmspinat (der mit dem ‘Blubb’), sondern der ganz ohne Zusätze. Eine Schalotte in ganz feine Würfelchen schneiden, in Butterschmalz bei schwacher Hitze solange anschwitzen, bis die Würfelchen weich geworden sind. Etwas Mehl zur Bindung einrühren und weiter gut rühren, etwas Milch hinzugeben und gut weiterrühren. Dann die Spinat-‘Brühe’ zugeben und ebenfalls weiterrühren. Schließlich den Spinat zugeben, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen, etwas Butter hinzugeben.
Das Spiegelei (oder auch zwei) auf dem Spinat anrichten, etwas salzen und abpfeffern und mit Salzkartoffeln umlegen.

