Engadiner Nusstörtchen

Für den kleinen Kaffeehunger sind kleinen Kuchen ideal. Nüsse habe ich immer im Gefrierschrank, Karamellsauce auch, der Rest ist ein Mürbeteig nach Wahl. In der Muffinform gebacken, geht das ratz fatz.

Sie sind nicht ganz so schön geworden wie sie sein könnten, da meine Silikonmuffinform leicht nachgegeben hat und der Teig dann nach unten gesunken ist (ich mag keine Silikonformen, warum versuche ich es immer wieder?) Für Freunde der Engadiner Nusstorte, ein schöner kleiner Ersatz.

Engadiner Nusstörtchen

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: ENGADINER NUSSTÖRTCHEN
Kategorien: Backen, Gebäck
Menge: 6 Personen

Zutaten

250 Gramm   Mehl
150 Gramm   Butter
1     Ei (Kl. M)
300 Gramm   Zucker
      Salz
250 Gramm   Walnüsse
1/4 Ltr.   Schlagsahne
1 Essl.   Honig
100 Gramm   Preiselbeerkonfitüre
2 Essl.   Kirschwasser
1 Essl.   Puderzucker

Quelle

  essen & trinken
  Erfasst *RK* 25.01.2002 von
  Ilka Spiess

Zubereitung

1. Mehl, weiche Butter, Ei, 50 Zucker und 1 Prise Salz zu einem glatten Teig verkneten. In Folie gewickelt 1 Std. in den Kühlschrank legen.

2. Walnüsse grob hacken. 250 g Zucker in einem breiten Topf goldbraun karamelisieren lassen. Mit der Sahne ablöschen und kochen lassen, bis der Karamel sich gelöst hat. Honig und Nüsse zugeben und offen 2 Min. einkochen lassen. Preiselbeerkonfitüre und Kirschwasser verrühren.

3. Teig auf einer bemehlten Fläche dünn ausrollen. 10 Kreise von 15 cm ausschneiden. Eine Muffinform (12 Mulden Ø 125 ml) mit Papierförmchen auslegen. In 10 Mulden den Teig legen. öbrigen Teig nochmals ausrollen, Kreise ausschneiden und in die übrigen Mulden legen. Teigböden mehrfach einstechen. Konfitüre auf die Böden geben, die Nussmasse darauf verteilen. Im heißen Ofen bei 180 Grad auf der untersten Schiene 25-30 Min. backen (Gas 2-3, Umluft 160 Grad). In der Form abkühlen lassen. Mit Puderzucker bestäubt servieren.

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Ich habe noch ein wenig mit Zuckerguss aus Puderzucker und Zitronensaft verziert.

8 Gedanken zu „Engadiner Nusstörtchen

  1. Petra

    Alternative zur Silikonmuffinform könnte ein normales Muffinblech in Kombination mit einzelnen Silikonmuffinformen (die sich alleine aber zu unstabil!) sein. Ich hatte das beim Foodbloggertreff. Gibts von Kaiser und wenn du welche möchtest, kann ich dir auch gerne welche schicken.
    Wenn du allerdings Silikon überhaupt nicht magst, dann vergiss es einfach.
    Sehen übrigens schön aus.
    Liebe Grüße

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  2. Ilka Beitragsautor

    @ Petra – Danke für dein Angebot. Ich habe diese Silikoneinleger auch, die sind gar nicht mal schlecht wenn man sie in normale Muffinformen legt und sie riechen nicht, was ganz wichtig ist.

    Heute wollte ich es mal wieder wissen, die Silikonmuffinfformen sollten eine letzte Chance kriegen. Ich glaube, daß ich sie nun endlich verbanne, außerdem entwickeln sie einen komischen Geruch, den ich auch nicht mag.

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  3. lamiacucina

    hübsch und handlich ! Silikon ist ein schlechter Wärmeleiter, Ich finde dass Kuchen in klassischen, gutleitenden Blechformen schöner backen. Wobei Omas rostendes Stahlblech wiederum besser als antihaftbeschichtetes Aluminium ist.

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  4. nysa

    ich finde die nusstörtchen sehr hübsch und gut gelungen! ich würd sie alle aufessen 😉 nuss und karamell – ich liebe es! lg aus dem windigen münchen.

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  5. Jutta

    Ich kann Silikonformen ebenfalls nicht ausstehen und habe meine wenig genutzt, mich jedesmal geärgert und schließlich alle verschenkt – gut so!
    Deine Törtchen hingegen würde ich mir umgehend einverleiben und sie zu verschenken, daran dächte ich nicht im Traum!

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  6. Bolli

    Sind doch gelungen!

    Diese Silikonformen sind eigentlich nur für Madeleines und Financiers gut, ansonsten finde ich die auch nicht so toll. Ist mir auch schon passiert, dieses Malheur….

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  7. Barbara

    Die Törtchen sehen super aus, eine tolle Idee!
    Silikonformen habe ich zum Glück nie welche gekauft, mir sind sie zu wabbelig… In Muffinsformen packe ich immer solche Papierförmchen, dann können die Muffins o.ä. nicht reinbacken.
    Schönes Wochenende!

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  8. Pingback: Engadiner Nusstörtchen – nur echt mit Walnusskaramell - KeksTester

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