Rosenkohlsuppe mit Thymiansahne

Wer gerne kocht hat viele Lieblingsrezepte, die Entscheidung ist oft nicht ganz leicht.

Wenn es frischen Rosenkohl gibt, brauche ich nicht lange überlegen. Rosenkohl sehen und an diese Suppe denken geht ganz schnell, sie gehört seit über 20 Jahren fest in mein Repertoire.

Früher mußte dieser Kohl ja schon einmal Frost abbekommen haben um seine Bitterstoffe zu verlieren, heute hat man das weggezüchtet, leider verliert er dadurch auch etwas an Geschmack.

Wie dem auch sei, diese Suppe kann ich allen wärmstens empfehlen.

Rosenkohlsuppe mit Thymiansahne

Titel: ROSENKOHLSUPPE MIT THYMIANSAHNE
Kategorien: Suppe, Gemüse
Menge: 4 Portionen

Zutaten

2     Zwiebeln
750 Gramm   Rosenkohl
30 Gramm   Butter oder Margarine
1 Ltr.   Rindfleischbrühe
      Salz, Pfeffer, Muskatnuss
200 Gramm   Creme fraiche*
1 Teel.   Thymian, getrocknet (wer hat, frisch!)

Quelle

  Nach essen & trinken
  Erfasst *RK* 21.03.2003 von
  Ilka Spiess

Zubereitung

1. Die Zwiebeln pellen und fein würfeln. Den Rosenkohl putzen, waschen und vierteln.

2. Zwiebeln in Butter oder Margarine andünsten, den Rosenkohl zugeben und ebenfalls kurz andünsten. Mit der Brühe auffüllen und bei milder Hitze 20 Minuten leise kochen lassen.

3. Mit der Schaumkelle 1/3 des Rosenkohls herausnehmen. Den restlichen Rosenkohl in der Brühe mit dem Schneidstab des Handrührers pürieren, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Hälfte der Creme fraiche unterrühren, Rosenkohlviertel wieder in die Suppe geben.

4. Restliche Creme fraiche mit dem Thymian verrühren und extra zur Suppe reichen. Dazu paßt Baguette.

Zubereitungszeit: 40 Minuten

(is) Ich habe Schmand mit etwas frischem Zitronensaft aromatisiert, das gefällt mir eine Spur besser.

Eine Suppe, die sich als Vorsuppe für ein Festtagsmenü eignet.

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9 Gedanken zu „Rosenkohlsuppe mit Thymiansahne

  1. Barbara

    Sieht super aus! 🙂

    So eine Rosenkohlsuppe mag ich auch sehr gerne! Die Geschichte mit der Thymiansahne war mir neu, ich gebe normalerweise auch einfach einen Löffel Schmand rein.

    Unterscheidet sich Dein 20 Jahre erprobtes Rezept von dem hier (e&t 2003)?

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  2. Ilka Beitragsautor

    @ Barbara
    Auch essen & trinken recycled seine Rezepte, ich hatte es von einem der ersten Hefte die der Verlag heraus brachte. Damals habe ich noch keine Rezepte erfasst, einfach abgeschrieben und aufbewahrt, Jahre später fand ich es dann wieder, es hat sich nicht verändert, damals war es Schlagsahne, das war aber auch schon der ganze Unterschied.

    Liebe Grüße

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  3. Barbara

    Hallo Ilka!
    Logisch. Ich finde das auch irgendwie gut, sonst gehen solche guten alten Rezepte verloren, deshalb ist es schon okay, wenn sie sie recyclen und evtl. der neuen Zeit entsprechend anpassen.
    Liebe Grüße von Barbara

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  4. Pingback: Nachgekocht: Crème de choux de Bruxelles « lamiacucina

  5. Ilka Beitragsautor

    @ Kochblogger – es freut mich, wenn euch die Suppe auch so gut geschmeckt hat. Für mich ist es eine der besten Wintersuppen überhaupt, ich könnte sie einmal in der Woche essen 😉

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  6. Gourmandise

    Hallo Ilka!
    Es sind inzwischen zwar schon einige Jahre vergangen seit Du dieses Rezept hier veröffentlicht hast,
    doch habe ich es erst am vergangenen Wochenende entdeckt und nachgekocht.
    Da mir die Suppe sehr gut schmeckte, möchte ich mich nun bei Dir für die Anregung bedanken.
    Vielleicht wirst Du dadurch ja daran erinnert, dass Du sie Dir auch mal wieder zubereiten könntest.
    Oder isst Du sie ohnehin immer noch „einmal in der Woche“ 😉
    Mit kulinarischen Grüßen
    Gourmandise

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