Berliner Pfannkuchen – Kräppel – Fasnachtsküchle

Das Narrenschiff hat sich in Bewegung gesetzt, die Närrische Zeit hat ihren Höhepunkt erreicht. Schnell noch Berliner (Sorry Bewohner Berlins: Pfannkuchen natürlich) backen, bevor es zu spät ist. Aber sie schmecken natürlich auch noch später 😉

Hannes Weber hat mal wieder gezeigt wie es die Profis machen. Fast zeitgleich wurden in Servicezeit Essen und Trinken ebenfalls Berliner gebacken, die vom Aussehen bei weitem nicht an das Ergebnis von Hannes Weber heranreichten. Wichtig scheint es zu sein, beim Fritieren den Deckel aufzulegen. Möglicherweise ist das das Geheimnis, dass sie relativ wenig Fett aufsaugen.

Berliner Pfannkuchen

Man kann den Teig natürlich auch flach ausrollen und vor dem Ausbacken in Rauten, Quadrate schneiden und event. noch zu Schleifchen formen. Die in Rauten geschnittenen Küchle heißen im Schwäbischen Fasnetsküchle. Sie werden nicht gefüllt.
Fasnetsküchle und Schleifchen

Helau, Alaaf, Narri Narro, Ahoi und wie auch immer ihr alle sagt.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: BERLINER PFANNKUCHEN
Kategorien: Backen, Gebäck
Menge: 1 Rezept

Zutaten

Quelle

1     Vanilleschote
500 Gramm   Weizenmehl, Type 550
225 ml   Kalte Mich
60 Gramm   Butter
40 Gramm   Hefe
60 Gramm   Zucker
2     Eier
2     Eigelb
4 Gramm   Salz
1 Teel.   Abgeriebene Zitronenschale (unbehandelt)
      Frittierfett
      Marmelade nach Belieben
      Zucker zum Wälzen
H
  Nach Hannes Weber – Kaffee oder Tee
  Erfasst *RK* 30.01.2008 von
  Ilka Spiess

Zubereitung

Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herausstreichen. Mehl, Vanillemark, ’sehr kalte Milch‘, weiche Butter, Hefe, Zucker, Eier, Eigelb, Salz und Zitronenschale in eine Rührschüssel geben und zu einem schönen glatten Teig in der Küchenmaschine kneten. Dabei ca. 10 Minuten auf langsamer Stufe kneten, dann noch 4 Minuten schnell. Den Teig mit Frischhaltefolie abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen.

Gesamtes Teigstück straff rundwirken und in ca. 20 kleine Stücke einteilen. Schön rund formen und abgedeckt solange stehen lassen bis die Teigstücke die doppelte Größe erreicht haben. Im 180 Grad heißen Fett die Berliner von beiden Seiten ausbacken, bis beide Seiten eine goldgelbe Farbe haben. Dabei den Deckel auflegen. Mit einer Drahtkelle aus dem Fett nehmen und nach Wunsch gleich mit Marmelade füllen und in Zucker wälzen.

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12 Gedanken zu „Berliner Pfannkuchen – Kräppel – Fasnachtsküchle

  1. Barbara

    Wow, die sehen ja aus wie gemalt! 🙂

    Die Servicezeit habe ich auch gesehen und fand sie optisch nun auch nicht gerade sooo überzeugend, obwohl bestimmt lecker.

    Hier in der Region werden die „Krapfen“ mit Hiffenmark = Hägenmark = Hagebuttenkonfitüre gefüllt, das mag ich lieber als die schwäbische Himbeermarmelade.

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  2. Ilka Beitragsautor

    @ Barbara – Ich habe e&t natürlich doppelt aufmerksam verfolgt und mit der Vorgehensweise von Hannes Weber, der etwa 1 Stunde zuvor sein Rezept vorgestellt hat, verglichen. Es gibt da schon entscheidende Unterschiede – ich habe jedes Jahr Berliner in der Art e&t gebacken, sie waren immer etwas schwer.

    Das Rezepte von Hannes Weber resultiert in wunderbar leichtem Gebäck, es hat mich absolut überzeugt.
    Hägenmark schmeckt mir auch besser, hatte ich aber gerade nicht greifbar.

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  3. Jutta

    Was mich jedesmal wieder auf’s Neue entzückt, sind nicht nur die schönene Leckereien auf den Tellern, sondern auch die liebevolle Art des Anrichtens. Macht richtig Spaß, hinzugucken. Diese Kreppel sind wirklich ein Gedicht! Und so ein schöner, weißer Kragen.

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  4. Ulrike aka ostwestwind

    Also ich habe noch keinen wesentlichen Unterschied mit und ohne Deckel feststellen können…
    Wenn ich es richtig überschlage, unterscheidet sich dein Rezept von meinem „nur“ bei der Art der verwendeten Eibestandteile.

    Sehen wirklich sehr appetitlich aus!

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  5. Barbara

    Danke, Ilka – das merke ich mir, echt interessant!
    Ich mag übrigens auch diese tolle Dekoration, die Du immer machst, das ist bestimmt viel Aufwand. 🙂
    Die Fasnetsküchle sehen auch sehr lecker aus, die haben meine Großmütter früher auch immer gemacht, in Rautenform und in so schwarzen Friteusen, wie man sie damals hatte. Ich habe schon immer viel vom Teig genascht – und dann natürlich von den fertigen Küchle – lecker! 🙂

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  6. Gabi

    Ich hab auch mit Deckel gebacken, siehe hier und fand eigentlich auch, dass der Teig mit vielleicht ein bisschen besser aufgeht… Als Füllung gab’s statt Marmelade eine Eierlikörcreme, kann ich auch empfehlen!

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  7. Petra

    Die sehen wirklich toll aus. Ich habe das Rezept mal gespeichert und werde nächstes Jahr schauen, welches es wird. Jetzt ist erst mal Fastenzeit angesagt…
    Liebe Grüße

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  8. Pingback: Fasnachtsküchle | Boston Food & Whine

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