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Petersiliencremesuppe

Unerklärlicherweise habe ich mich noch nie an einer reinen Petersilienwurzelsuppe versucht, obwohl diese Wurzeln bei mir fast immer an Lager sind. Als Wurzelgemüse für Suppen und Saucen sind sie für mich ein Muss.

Nun habe ich es endlich in Angriff genommen, sie auch einmal pur zu verwenden und bin ganz begeistert von dem feinen leicht süßlichen Geschmack dieser Wurzeln.

Ein umkompliziertes Gemüse das wohl – nicht nur bei mir – bisher nicht zum bestmöglichen Einsatz kam.

Petersilienwurzelcremesuppe

Nachdem ich das Foto im Kasten hatte, habe ich, einer plötzlichen Eingebung folgend, ein Osterei geschält, gehackt und über die Suppe gestreut. Das sah nicht nur gut aus, es hat auch prima gepasst! Zum Fotografieren war dann leider keine Zeit mehr, das werde ich aber künftig gleich mit einplanen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: PETERSILIENCREMESUPPE WEISS-GRÜN
Kategorien: Vorspeise, Suppe, Petersilie
Menge: 2 Portionen

Zutaten

350 Gramm   Petersilienwurzeln
1 Essl.   Butter
500 ml   Gemüsebrühe
50 ml   Sahne
      Salz
      Muskatnuss, frisch gerieben
3 Stängel   Petersilie

Quelle

  Nach Johann Lafer
  Erfasst *RK* 04.05.2001 von
  Ilka Spiess

Zubereitung

Die Petersilienwurzeln schälen, abspülen und kleinschneiden. Butter in einem Topf schmelzen lassen und die Wurzelstückchen darin andünsten. Mit Gemüsebrühe auffüllen und etwa 15 Minuten kochen. Die Sahne einrühren und die Suppe mit dem Mixer fein pürieren. Mit Salz und Muskatnuss abschmecken.

Nun die Hälfte der Suppe abnehmen. Die drei Petersilienstengel hacken, zu einer Hälfte geben und nochmals pürieren. Sie haben jetzt einen Teil weiße und einen Teil grüne Suppe.

Nun zuerst die weiße Suppe in zwei vorgewärmte Teller geben, danach die grüne seitlich angießen.

Um einen hübschen Marmoreffekt zu bekommen, verrühren Sie die beiden Suppen etwas miteinander.

(is) Man sollte wenn möglich einen Mixer für die grüne Hälfte der Suppe nehmen, der Pürierstab ist leider nicht optimal geeignet.

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8 Kommentare auf “Petersiliencremesuppe”

  1. lamiacucina sagt:

    hoffentlich krieg ich noch welche. Gegen Ende Saison werden sie rar.

  2. Bolli sagt:

    Das ist wirklich unerklärlich! Die Wurzeln haben nämlich einen so feinen nussigen Geschmack!

    Sieht klasse aus mit dem grünen Pesto!!!

  3. Barbara sagt:

    Ich habe die auch noch nie gekauft oder gegessen… Gute Anregung!

    A propos Anregung: Die Zutaten sollen absolut anregend im Sinne des aktuellen Blog-Events sein. ;-)

  4. Ilka sagt:

    @ Barbara – warum sagst du das nicht gleich, wir zermarten uns schon seit Tagen das Gehirn ;-) Bei uns haben irgendwie alle Gerichte diesen Status.
    Das liegt sicher am Alter, da denkt man nur an das Eine – gut essen ;-) )

  5. Balu sagt:

    Hm, ich habe die Wurzel auch erst “neulich” entdeckt und mit in einen Eintopf geschnippelt.

    Aber als eigene Cremesuppe macht sie sich bestimmt noch besser. Das wird probiert – nachdem ich mich für einen Ersatz für die Sahne entschieden habe :)

  6. nysa sagt:

    also wenn das so ist wie barbara sagt, dann ran an die suppe, die optisch schon mal super ausschaut! lg

  7. [...] Frühling keine Spur: Das scheint nicht nur bei mir die Sehnsucht nach Wärme von innen zu wecken. Sie kocht Petersiliencremesuppe, bei ihr gibt es Linseneintopf, hier ebenso, woanders serviert man [...]

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