Absinth-Küsschen

Kochtopf-Blog-Event XXXIII: Aphrodisische Gaumenfreuden

Barbara hat sich bereit erklärt, den Kochtopf- Blog-Event XXXIII (März/April 2008) zu managen. Als Thema hat Sie Aphrodisische Gaumenfreuden gewählt, ganz schön link 🙂

Nachdem Robert die Richtung vorgegeben hat, wollen wir uns auch nicht lumpen lassen und folgen dem Aufruf von Barbara natürlich gerne.

Unser Beitrag sind Absinth-Küsschen. Absinth soll nämlich aphrodisierend wirken. Küsschen sowieso, sofern die Chemie stimmt 😉

Bei unserem Selbstversuch konnten wir allerdings nicht zweifelsfrei feststellen, ob Absinth nun wirklich aphrodisierend wirkt oder einfach nur hemmungslos bzw. wie auf dem Etikett erwähnt …

Absinth

… besinnungslos macht.

Bei dem ebenfalls erhältlichen Absinth mit 77,7% Alkoholgehalt (z.B. → hier) gilt vermutlich letzteres, insbesonders beim Konsum einiger Gläschen!

Wir haben allerdings nur ein Gläschen davon getrunken und sind ihm nicht verfallen, wie es so etwa in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts in Mode war. Absinthtrinker waren immer wieder auch Motive der damaligen Malerei und der Literatur. Einige bekannte Künstler waren selbst dem Absinth verfallen, so der Maler Henri Toulouse-Lautrec oder der Literat Charles Baudelaire.

Eine schöne Zusammenfassung über Absinth findet man z.B. bei Wikipedia.

Und hier nun zu unserer Zubereitung:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: ABSINTH-KÜSSCHEN
Kategorien: Backen, Gebäck
Menge: 4 Küsschen

Zutaten

8     Baisers (Fertigprodukt)
H FÜR DIE FÜLLUNG)
160 ml   Milch
60 Gramm   Zucker
20 Gramm   Vanillepuddingpulver
1     Eigelb
50 ml   Absinth-Likör
30 ml   Sirop de Menthe
2 Essl.   Sofortgelatine
350 Gramm   Sahne

Quelle

  Eigenes Rezept nach einer Idee von Ralph Zacherl
  Erfasst *RK* 30.03.2008 von
  Ulli Fetzer

Zubereitung

Milch mit Zucker zum Kochen bringen. Vanillepuddingpulver und Eigelb mit einem Esslöffel Milch glatt rühren. Sobald die Milch kocht, unter ständigem Rühren Eigelb und Vanillepuddingpulver zur Mischung geben, bis die Masse fest wird. Pudding vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen, dann Absinth und Pfefferminzsirup unterrühren.

Die Masse gut auskühlen lassen.

Die Sahne mit Sofortgelatine aufschlagen, langsam unter den Absinthpudding heben.

Einen Spritzsack mit der Creme füllen und die Creme jeweils zwischen zwei Baisers aufspritzen.

Beliebig dekorieren.

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Absintküsschen

9 Gedanken zu „Absinth-Küsschen

  1. Jutta

    Kinners, der Abend ist noch lang….
    Sehen die Dinger toll aus, Grün ist meine Lieblingsfarbe. Aber bei 77,7% wird man wahrscheinlich vom Geruch schon blind.

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  2. lamiacucina

    Nachdem die Verbote gefallen sind, erfreut sich der Absinth auch hier einer Renaissance. Nachdem Ihr den Bann gebrochen habt, muss ich mir doch auch mal eine Flasche kaufen. Die Etiketten sind ja unglaublich schön.

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  3. Barbara

    Absinth-Küsschen – genial – auchhabenwill!!! 🙂
    Ihr seid ja ganz schön kreativ, alle Achtung! Absinth mag ich gerne, mit Zucker harmoniert er ja gut, aber so zubereitet – toll!!! 🙂

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  4. nysa

    absinth ist schon ne harte sache… aber so mit zucker drum rum… !das grün gefällt mir auch sehr. nur ich hab mir noch nix einfallen lassen… 🙁 lg

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  5. Ilka

    @ All – Wieso man von Absinth süchtig werden konnte oder gar verrückt, erschließt sich mir nicht, denn eigentlich erinnert er sehr stark an Hustensaft, wenn da die Umdrehungen nicht wären. Bei Küßchen ist das natürlich wieder etwas Anderes 😉

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