Zwiebelrostbraten mit glacierten Karotten und Kartoffelknödeln

Zugegeben, eine ungewöhnliche Kombination, denn normalerweise isst man Bratkartoffeln oder Spätzle sowie Blattsalate zum Zwiebelrostbraten. Im Schwabenland meist Spätzle und statt Salat Sauerkraut und ein kleines Maultäschle. Leider ist in den Restaurants die für Spätzle unbedingt erforderliche Sauce meistens eine Katastrophe, weil der kurzgebratene Rostbraten einfach nicht genug hergibt und dann eine Bratensauce von Maggi oder Knorr aus der Großpackung herhalten muss. Brrrr….

Zwiebelrostbraten mit glacierten Karotten und Kartoffelknödeln

Zwiebelrostbraten mit glacierten Karotten und Kartoffelknödeln

Trotzdem, wir fanden unseren Rostbraten in der gewählten Kombination durchaus lecker.

In die Kartoffelknödel haben wir reichlich feingehackte Petersilie eingearbeitet, die Karotten wurden in Butter und Honig al dente gedünstet und beim Rostbraten haben wir eine Empfehlung von Vincent Klink aufgegriffen: Den Rostbraten bei mäßiger Hitze auf beiden Seiten je 2 Minuten anbraten, Zwiebeln in Spalten hinzugeben und mit Rotwein ablöschen. Die Zwiebeln im Rotwein garen, bis dieser ziemlich reduziert ist.

7 Gedanken zu „Zwiebelrostbraten mit glacierten Karotten und Kartoffelknödeln

  1. Barbara

    Zwiebelrostbraten ist immer gut – und die Idee mit den Knödeln und Karotten echt mal was anderes. Kann ich mir gut vorstellen, dass das schmeckt. 🙂

    Antworten
  2. Bolliskitchen

    wie lecker, ich liebe ja die deutschen Braten. Und so ungewöhnlich ist die Kombination doch gar nicht?
    In Italien essen die oft Karotten zu Braten, und Knödel sind ja fast gnocchi…

    Antworten
  3. Ulli Beitragsautor

    @Barbara
    Es wäre ja auch fast etwas merkwürdig, wenn Du als Schwäbin nicht auf einem Zwiebelrostbraten stehen würdest 😉

    @Bolli
    Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob Du nicht den Rostbraten mit einem ’normalen‘ Braten (Rinderbraten) verwechselst. Der Rostbraten ist eigentlich kurzbgebraten, das Fleischstück ist ähnlich einem Roastbeef. Nur in diesem Rezept wird er nach dem Braten noch im Wein und dem Bratensatz geköchelt.

    LG

    Antworten
  4. JOK

    Die Beschreibung liest sich so, dass man Lust auf’s
    Nachkochen bekommt…. aber das Rezept sehe ich hier nicht..
    Absicht?..Versehen?

    Gruß
    Jürgen

    Antworten
  5. Ulli Beitragsautor

    @Heidi und @Jutta
    Heidi, natürlich musst Du die Karotten nicht essen, Jutta wartet schon auf Deine Portion 😉

    @Jürgen
    Du siehst in der Tat kein Rezept, ist ja m.E. in diesem Fall nicht notwendig, da sich die einzelnen Teilrezepte bestimmt schon in Deinem Fundus befinden.

    Ach so, für die K-Knödel haben wir fertigen Kloßteig genommen und diesen mit Petersilie vermischt, derzeit ist bei uns bekanntlich Einfachheit angesagt.
    LG

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.