Nasi Goreng

Das Vorbild war das Rezept von Martina Meuth und Bernd Neuner Duttenhofer, natürlich habe ich es wieder etwas abgewandelt, Tongu Pilze wurden durch Wolkenohr ersetzt, beim Gemüse, kam mein Chinakohl – von dem immer noch reichlich vorhanden ist – Paprika, Zucchini, Karotten und Frühlingszwiebel zum Einsatz. Die Fleischeinlage war Hühnerbrust, die ich in Sojasauce, Sherry, Ingwer, Zitronengras, Chili und Knoblauch mariniert habe.

Den Reis serviere ich immer extra, damit er körnig bleibt und nicht noch im Gericht nachgart. Endlich konnte ich auch von meinem Koriander etwas ernten, das hat mich besonders gefreut, da die Gemüseläden und Supermärkte in meiner näheren Umgebung von Koriander wohl noch nie etwas gehört haben, es gibt ihn einfach nicht zu kaufen, was ich sehr schade finde.

Nasi-Goreng.jpg

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: NASI-GORENG (MD)
Kategorien: Fleisch, Gemüse, Wok
Menge: 2 Personen

Zutaten

2 Essl.   Erdnussöl
1 Spritzer   Würzöl (Sesamöl)
100 Gramm   Schweinefleisch (oder auch Fisch, Garnelen)
      Speisestärke
      Salz und Pfeffer aus der Mühle
1 Teel.   Ingwer
      Knoblauch und Chili
H GEMÜSE
      Möhren
      Zwiebelringe
      Zucchini
      Bleichsellerie
      Frühlingszwiebeln, nur das Weiße
      Tonggupilze, klein geschnitten
1 Handvoll   Sojakeime
      Chinakohl
H WEITERHIN
      Paprika
1 Prise   Zucker
      Sojasauce
  Einige   Tropfen Sherry oder Reiswein
      Brühe
      Reis
1     Ei
  Etwas   Basilikum und/oder Koriandergrün

Quelle

  Servicezeit Essen und Trinken 04.11.2005
  Von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer
  Wok: Das vielseitigste Küchengerät der Welt
  Erfasst *RK* 04.11.2005 von
  Ulli Fetzer

Zubereitung

Noch einmal, weil es so einfach ist, ein bekanntes Reisgericht aus dem Wok: das Nasi-Goreng, wie es in Indonesien genannt wird. Im übrigen Asien bekommt man es eher als "Fried Rice".

Den Wok vorheizen und beide Öle hineingeben, anschließend das geschnetzelte und mit Speisestärke bepuderte Fleisch anbraten. Pfeffern und salzen sowie die anderen Würzzutaten hinzufügen. Dann nacheinander – in der Reihenfolge der Garzeit – die klein geschnittenen Gemüse hineingeben. Dazu immer die Mitte frei machen, damit es an die heißeste Stelle des Woks kommt. Und immer wieder Salz und Pfeffer hinzugeben. Dann vom Rand her Sojasauce und Cherry oder Reiswein angießen, anschließend noch etwas Brühe hinzugeben.

Wenn Sie vom Vortag Reis übrig haben, diesen in die Mitte geben und dann verrühren. Dies ist das klassische Nasi-Goreng – ein fertiges Tellergericht. Frisch gekochten Reis kann man natürlich auch separat auf dem Teller anrichten. Zum Schluss kommt noch ein verrührtes Ei in die Mitte des Woks. Umrühren, und alles mit gehacktem Koriandergrün und/oder Basilikum würzen.

Getränke: Grüner Tee, Bier oder asiatischer, süßlicher Wein. Aber auch europäische Weine passen hierzu hervorragend: Gelber Muskateller, Sauvignon Blanc oder auch ein Gewürztraminer.

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2 Gedanken zu „Nasi Goreng

  1. Ulrike

    Bei uns bekommt man Koriander zu kaufen, aber ich gehöre zu den Personen, die Koriander(blätter) einfach seifig finden. Mit der Saat kann ich mich anfreunden, aber ansonsten nehme ich immer Petersilie.

    (is) Mir ging das früher ähnlich, inzwischen fehlt mir etwas an asiatischen Gerichten, wenn ich ihn nicht haben kann.
    lg

    Antworten
  2. Barbara

    Ich muß auch 50 km bis zum nächsten Asia-Laden mit Koriander fahren, und der hat oft keinen… Ohne kann ich nämlich auch nicht!
    Der selbstgesäte ist inzwischen 8 cm hoch! 🙂

    (is) Säst du auch gleich wieder neu nach, wenn der Erste eine gewisse Höhe hat? Leider wächst er hier nicht so üppig hoch, wie ich das aus Mittelost kenne, dort war der Koriander so kräftig wie bei uns die Blattpetersilie. Ich bin immer noch auf der Suche nach ‚dem‘ optimalen Saatgut-

    Liebe Grüße!

    Antworten

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