Petersilienöl

Heute habe ich mich wieder einmal gefragt, wieso es in deutschen Supermärkten oder auf Bauernmärkten Kräuter fast nur in homöophatischen Dosen gibt. Immerhin sind wir ja auch ein Agrarland. So mickerig wie in Deutschland sind die Gewürzsträuße in keinem Land, das ich bisher bereist habe, einzig nicht mickrig ist der Preis, der kann sich immer sehen lassen.

Leider ist Petersilie das einzige Kraut, das in meinem Garten keine Chance hat, sie wächst so langsam und bevor sie sich richtig entwickelt hat, haben die Nacktschnecken auch schon wieder alles abgefressen. Schade, daß der Mensch nicht zu ihren Fressfeinden gehört 😉

Ein Besuch beim türkischen Gemüsehändler meiner Wahl hat mich wieder etwas versöhnt, es gibt sie doch, die üppigen Kräutersträuße, man muß nur wissen wo man sie findet.

Ich habe mir gleich einmal ein Petersilienöl zubereitet, das man so wunderbar vielseitig einsetzen kann.

Petersilienöl

Ist das nicht ein Prachtstück von einem ‚Petersiliensträußchen‘? Dabei ist die Menge für das Öl schon abgenommen!

Ein Rezept braucht es eigentlich nicht, aber ich habe eines anzubieten.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: PETERSILIENÖL
Kategorien: Grundrezept, Öl
Menge: 1 Rezept

Zutaten

300 ml   Olivenöl – im Original Pflanzenöl
100 Gramm   Petersilie

Quelle

  Nach Johanna Maier – Meine Kochschule
  ISBN 3-89910-274-6
  Erfasst *RK* 20.01.2006 von
  Ilka Spiess

Zubereitung

Die Blätter von gewaschener Petersilie abzupfen, trockentupfen und mit dem Öl im Mixer in Intervallen von je 2-3 Sekunden aufmixen. Das Öl durch ein feines Sieb passieren und in ein luftdicht verschließbares, dunkles Glas füllen.

(is)

ich bewahre es im Kühlschrank auf, dort ist es meistens dunkel, dann geht es auch mit einem hellen Glas.

Ich habe noch eine Prise Salz mit untergemixt

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9 Gedanken zu „Petersilienöl

  1. Flo Bretzel

    Très bonne idée. Après mon pesto thai, je crois que je vais me lancer dans votre huile persillée. Je suis toujours à la recherche d’herbes pour aromatiser mes plats, pâtes,…

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  2. Ulli

    Eigentlich könnte man ja auch die Stiele (zumindest die dünneren) mit verarbeiten, in denen bekanntlich viel Aroma sitzt. Schließlich wird das Ganze im Mixer geschreddert und die Masse außerdem noch durch ein Sieb gestrichen! Oder habe ich etwas übersehen?

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  3. Barbara

    Kräuter muss man wirklich, wenn es geht, selbst anbauen. Ich kaufe die Petersiliensträuße auch beim Türken und friere sie dann sogar ein, weil ich so selten welche bekomme. Früher hatte ich Petersilie im Garten, die sich auch selbst ausgesät hat (Schneckenzaun-geschützt) aber irgendwie war es ihr dieses Jahr wohl zu wild… 😉

    Ich würde die Stiele auch mit dazu nehmen, weil ich das sehr würzige mag.

    Ach ja, in solch einem schönen Gefäss (eines schwedischen Möbelhauses… ;-)) habe ich übrigens selbstgemachtes Knoblauch-Rosmarin-Chili-Olivenöl, auch sehr lecker! 🙂

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  4. Jutta

    Seitdem ich Petersilie in Töpfe pflanze, habe ich gaaaanz viele Stägel zum Ernten und Verputzen. Im Beet waren die Ergebnisse auch immer mies! Das Rezept gefällt mir!

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  5. Balu

    „Ich habe mir gleich einmal ein Petersilienöl zubereitet, das man so wunderbar vielseitig einsetzen kann.“ – Dafür hätte ich dann in den nächsten Tagen gerne ein paar Beispiele.
    Das Öl sieht super aus und ich mag auch Petersilie sehr gerne, aber mehr als ein Salatdressing fällt mir damit auf Anhieb nicht ein. 😉

    @Balu:
    Du kannst es für alles verwenden, zu dem man Petersilie braucht bzw. einsetzen kann: Zum Einrühren in Saucen und Suppen, zum Würzen von Kartoffelpüree, etc. Gestern habe ich über meine Bratkartoffeln einen Löffel gegeben und untergemischt. Dasselbe kann man natürlich auch mit Pasta machen.
    LG

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