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‘Paëlla-Art’ klingt nach der berühmten spanischen Reispfanne. Dabei ist bei diesen Rezept überhaupt kein Reis dabei. Stattdessen kommen Linsen zum Einsatz. Aber auch sonst unterscheidet sich das Gericht doch ziemlich von einer Paëlla.

Hähnchenkeulen Paëlla-Art

Hähnchenkeulen Paëlla-Art

Alb Leisa (Alb-Linsen)

Statt den im Originalrezept vorgeschlagenen Pardina-Linsen haben wir Alb-Leisa (Linsen von der Schwäbischen Alb) genommen. Sie sind in etwa mit den franz. Le-Puy-Berglinsen vergleichbar.

Da sie in der gehobenen Gastronomie derzeit eine regelrechte Renaissance erfahren (u.a. hat auch Vincent Klink schon mit ihnen gekocht), gehören sie mit fast 10€/kg nicht gerade zu den preiswertesten Linsen auf dem Markt. Aber man gönnt sich ja sonst nichts ;-)

Geschmeckt hat es uns sehr gut, wenn auch die verwendete feurig-scharfe Chorizo nicht ganz so optimal dazu passte, weil sie das Gericht etwas dominiert hat.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: HÄHNCHENKEULEN PAËLLA-ART
Kategorien: Geflügel, Huhn
Menge: 4 Personen

Zutaten

8 klein.   Hähnchenunterkeulen (à ca. 85 g)
8     TK-Garnelen (geschält, aufgetaut)
2-3 Teel.   Paprikapulver, edelsüß
  Etwas   Chiliflocken, gemahlen
2     Knoblauchzehen
3 cm-Stück   Ingwer, in feinen Scheiben
4 Essl.   Öl
H WEITERHIN
2     Zwiebeln
2     Knoblauchzehen, fein gehackt
100 Gramm   Staudensellerie
200 Gramm   Karotten
120 Gramm   Chorizo (oder Cabanossi)
3 Essl.   Öl
200 Gramm   Alb-Linsen oder Le-Puy-Berglinsen
      – im Orginal: Pardina-Linsen
500 ml   Heiße Gemüsebrühe
1 Teel.   Paprikapulver, rosenscharf
1/2 Dose   Safranfäden (0,05 g)
12     Kirschtomaten
      Salz und Pfeffer aus der Mühle

Quelle

  Nach essen & trinken für jeden Tag 11/2006
  Erfasst *RK* 19.01.2008 von
  Ilka Spiess

Zubereitung

Ingwer, Knoblauchzehen, Öl, Paprika und Chiliflocken zu einer Marinade vermischen und in einem Gefrierbeutel mit den Hähnchenkeulen gut vermischen und ein paar Stunden, event. auch über Nacht marinieren lassen.

Zwiebeln fein würfeln. Staudensellerie putzen und in 1 cm dicke Stücke schneiden. Karotten schälen und 1 cm groß würfeln. Chorizo in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden.

2 El Öl in einer großen Pfanne erhitzen, Chorizo darin auf beiden Seiten 1 Min. anbraten. Zwiebeln, Sellerie und Karotten 2 Min. mitbraten. Linsen abspülen und zugeben, Knoblauch hinzufügen. Brühe und 1 TL Rosenpaprikapulver zugeben, zugedeckt aufkochen und bei kleiner Hitze 30 Min. quellen lassen.

Hähnchenkeulen aus dem Gefrierbeutel herausnehmen, salzen, auf ein gefettetes Blech legen und im heißen Ofen bei 200°C (Umluft 180°C) auf der 2. Schiene von unten solange braten, bis sie schön gebräunt sind. Das dauert ca. 35 Min. Danach Hitze abschalten und die marinierten Garnelen mit auf das Blech geben und ca. 5 Minuten mit der Resthitze garen.

Safran in 4 EL heißem Wasser einweichen. Safran unter die Linsen mischen, salzen und pfeffern. 1 El Öl in einer Pfanne erhitzen, Kirschtomaten darin braten, bis sie aufplatzen.

Tomaten, Hähnchenkeulen und Garnelen unter das Gemüse mischen.

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7 Kommentare auf “Hähnchenkeulen Paëlla-Art”

  1. mipi sagt:

    Schöne Paella-Variante. Sieht köstlich aus, gerade auch die Farben. Von daher passen die grünlichen Linsen optimal.

  2. zorra sagt:

    Mmh, ich liebe Linsen! Wird bald mal nachgekocht.

  3. Vielleicht wird dies ja das neue schwäbische Nationalgericht ;D

  4. Barbara sagt:

    Leisa = Linsen, klar. :-)

    Nicht ganz typisch, dafür ganz interessant. Würde mir glaube ich auch schmecken.

  5. Heidi sagt:

    Ein spannendes Rezept! Gefällt mir sehr gut!

  6. Petra sagt:

    Interessante Kombi, kann ich mir gut vorstellen und Linsen werden hier geliebt. Ist notiert! Liebe Grüße und gute Besserung

  7. [...] Linsen haben wir wie schon vor einiger Zeit in unseren Hähnchenkeulen Paëlla-Art Alb-Leisa (Linsen von der Schwäbischen Alb) verwendet, die ungefähr mit den [...]

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