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In seiner TV-Sendung Koch-Kunst, die jeden Mittwoch im SWR ausgestrahlt wird, hat Vincent Klink neulich eine Kürbissuppe zubereitet, die sich von unserem Standardrezept unterschied. Statt einer Kartoffel zur Bindung hat er Knollensellerie eingesetzt und außerdem etwas Lauch zugesetzt. Auch die Gewürzgebung war etwas anders. Da gerade ein Hokkaidokürbis auf Verarbeitung wartete, haben wir das Rezept kurzerhand ausprobiert, da wir gespannt waren wie sich die Sellerie und der Lauch in der Suppe machen.

Kürbissuppe nach Vincent Klink

Kürbissuppe nach Vincent Klink

Resumée:

Von der Sellerie und vom Lauch und selbst von den Gewürzen (Kreuzkümmel, Kardamom und Safran) hat man in der pürierten Suppe eigentlich nichts mehr herausschmecken können.

Die Sellerie bringt aber leider eine ziemliche Süße hinein, die Kartoffel in unserem Standardrezept passt für unseren Geschmack besser.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: KÜRBISSUPPE NACH VINCENT KLINK
Kategorien: Suppe, Gemüse
Menge: 4 Personen

Zutaten

1 mittl.   Hokkaidokürbis
1/2 klein.   Sellerieknolle, gewürfelt
1 Stange   Lauch
2     Zwiebeln
1 Essl.   Butter
1     Knoblauchzehe
1     Peperoni
3 cm-Stück   Frischer Ingwer (im Original-Rezept Ingwerpulver)
3     Kardamomkapseln
3     Pimentkörner
1/2 Teel.   Kreuzkümmel
1 Gramm   Safranfäden
1 Ltr.   Gemüsebrühe
30 Gramm   Kürbiskerne
  Etwas   Pfeffer, Salz
1 Bund   Blattpetersilie

Quelle

  Nach einem Rezept aus ‘Koch-Kunst’ mit Vincent Klink
  Erfasst *RK* 24.09.2008 von
  Ulli Fetzer

Zubereitung

Den Kürbis halbieren, entkernen und in Würfel schneiden. Sellerie, Lauch und Zwiebeln schälen bzw. putzen und in ca. 1/2 Zentimeter große Würfel schneiden. Knoblauch und Ingwer schälen und fein schneiden, die Peperoni entkernen und ebenfalls fein schneiden. Die Gewürze ohne Safran mörsern (vom Kardamom natürlich nur das Innere der Kapseln), den Safran in etwas Wasser einweichen.

Die Zwiebeln in einem Topf mit Butter anschwitzen. Knoblauch, Ingwer und Peperoni untermischen, die Gewürzmischung kurz mit andünsten. Sellerie, die Kürbiswürfel dazugeben und noch etwas andünsten. Alles mit Brühe auffüllen, ca. fünfzehn Minuten köcheln lassen, dann den Lauch dazugeben und noch ca. 5 Minuten mitköcheln lassen.

Die Suppe pürieren, mit Pfeffer und Salz abschmecken, Safran zugeben, event. mit zusätzlicher Brühe auf die gewünschte Konsistenz bringen.

Die Kürbiskerne ohne Fett in eine Pfanne geben und rösten.

Die Petersilie waschen, trocknen, fein hacken und kurz vor dem Anrichten unter die Suppe geben.

Die Suppe in Tellern anrichten und mit Kürbiskernen garnieren und noch mit einem Klecks Kürbiskerrnöl verfeinern.

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8 Kommentare auf “Kürbissuppe nach Vincent Klink”

  1. Claudia sagt:

    Die Suppe sieht ganz köstlich aus – auch wenn Eurer Standardrezept besser ist. Ich glaube, die leicht süßliche Variante mit Sellerie wäre was für mich.

  2. Barbara sagt:

    Ehrlich gesagt, mir wäre das fast lieber als das Rezept mit der Kartoffel, weil ich Sellerie und die Gewürze sehr gerne mag und Kürbissuppe für mich auch etwas süßlicher sein darf, aber das ist natürlich Geschmacksache.

    Ist das oben drauf Balsamico? Da nehme ich gerne grün aussehendes Kürbiskernöl.

    Gut aussehen tut sie auch. Super Foto wieder! :-)

  3. Ulli sagt:

    @Barbara
    Von der Sellerie und den Gewürzen merkst Du nichts, schade um den teuren Safran.
    Die Tropfen obenauf sind natürlich kein Balsamico (brrrrr…), sondern Steirisches Kürbiskernöl, meines ist fast schwarz, aber lecker.
    LG

  4. nysa sagt:

    neee.. doch lieber die kartoffel-variante. sellerie geht ja gar nicht!!! ;-) aber geschmackssache… schönen sonntag!

  5. rike sagt:

    Gegen süßlich habe ich nix, aber ich möchte das verwendete gerne auch schmecken. Werde also auch bei meiner Standardsuppe bleiben.

  6. Barbara sagt:

    Zum Glück – Kürbiskernöl passt wohl besser. Aber Du hast recht, schade um den Safran.

  7. Heidi sagt:

    An der Suppe mag ich wirklich ALLE Zutaten, einschliesslich dem Kernöl obenauf! Sellerie macht sie süss??? Ist mir noch nie aufgefallen, ich find immer Karotten sehr süss, Sellerie eher nicht.

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