Minestrone nach Jamie Oliver

Sowohl bei Einfach guat als auch Chili und Ciabatta wurde in den letzten Tagen eine Minestrone nach einem Rezept aus dem Buch ‘Genial italienisch’ von Jamie Oliver gekocht.

Wir haben das Rezept etwas modifiziert, insbesonders einige Zutaten wie Bohnen, Spinat und Pasta getrennt gegart.

… wenn ich mir vorstelle, Tim Mälzer hätte Jamie Olivers Rezept vorgestellt, au Backe – Jamie Oliver hat wohl weniger Hasser ;-)

Minestrone nach Jamie Oliver

Minestrone nach Jamie Oliver

Die Minestrone schmeckte sehr gut, auch wenn wir das nächste Mal Weiß- statt Rotwein nehmen werden, weil dann die Farben der einzelnen Zutaten besser erhalten bleiben. Dem Zucchino hätte vorheriges Blanchieren auch nicht geschadet.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: NACHGEKOCHT: MINESTRONE NACH JAMIE OLIVER
Kategorien: Suppe, Gemüse, Pasta, Italien
Menge: 3 Personen

Zutaten

150 Gramm   Getrocknete weiße Bohnen; über Nacht eingeweicht
      – und anschließend 45-60 Min. bei milder Hitze
      – gekocht
H FÜR DEN SOFFRITTO
50 Gramm   Pancetta oder Räucherspeck, fein gewürfelt
  Etwas   Olivenöl (event.)
1 mittl.   Rote Zwiebel, fein gewürfelt
1 groß.   Karotte, geschält und gewürfelt
1 Stange   Stangensellerie, in Stücken
1     Fenchelknolle, geputzt und gewürfelt
2     Knoblauchzehen, geschält und fein gewürfelt
H WEITERHIN
400 Gramm   Dosentomaten; stückig
1 klein.   Zucchini, gewürfelt
1 Glas   Rotwein; nicht zu trocken
100-150 Gramm   Blattspinat; in grobe Stücke geschnitten
300 ml   Fleischbrühe; Menge anpassen
100 Gramm   Getrocknete Pasta (Farfalle)
H ZUM ABSCHMECKEN
      Salz und Pfeffer
      Chiliflocken
  Etwas   Zucker (event.)
H ZUM GARNIEREN
  Etwas   Basilikum; (uf): wegelassen
      Fenchelgrün; gehackt
H ZUM SERVIEREN
      Gutes Olivenöl
      Frisch geriebener Parmesan

Quelle

  Nach Jamie Oliver: Genial italienisch
  nach einer Anregung der Blogs Einfach guad Blog
  und Chili und Ciabatta
  Erfasst *RK* 23.01.2010 von
  Ulli Fetzer

Zubereitung

Die weißen Bohnen mindestens 6 Std., am besten über Nacht einweichen. Danach ca. 45-75 Min. kochen, bis sie weich, aber dennoch noch etwas ‘al dente’ sind.

Für den "Soffritto":

In einem flachen, großen Topf Speck (vorzugsweise Pancetta) andünsten. Falls nicht genügend Fett ausläuft, etwas Olivenöl dazugeben. Das Siffrotto-Gemüse dazugegeben und bei niedriger Temperatur und halb aufgelegtem Deckel etwa 15-20 Minuten weiterdünsten, bzw. sanft köcheln lassen, bis das Gemüse zwischen ‘al dente’ und weich ist. Das Gemüse sollte auf keinen Fall Farbe annehmen.

Suppe:

Den Wein, die Tomaten und die Zucchiniwürfel zugeben und weitere 15 Minuten ganz sanft köcheln lassen.

Den Spinat kurz blanchieren und in kaltem Wasser abkühlen lassen.

Die Pasta in einem separaten Topf al dente kochen, das Kochwasser abgießen und die gewünschte Menge Brühe, Nudeln sowie Bohnen und Spinat zur Minestrone geben. Nur noch erhitzen, aber nicht mehr kochen.

Abschmecken, mit den Basilikumblättern und dem Fenchelgrün bestreuen.

Am Tisch mit Olivenöl beträufeln und Parmesan über die Minestrone reiben.

uf/is: Der gewählte Wein, ein Cabernet Sauvignon aus Chile von Käfer (München), war leider arg trocken, so dass die Suppe mit der zusätzlichen Säure der Tomaten etwas Zucker benötigte. Besser wäre z.B. ein Spätburgunder gewesen.

Basilikum war keiner im Haus, weggelassen.

Um die Farbe der Zutaten besser zu erhalten, beim nächsten Mal Weißwein nehmen und event. Zucchini getrennt in Salzwasser blanchieren und erst ganz am Schluss unterheben.

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5 Gedanken zu „Minestrone nach Jamie Oliver

  1. Andrea

    Das mit dem Weißwein werde ich das nächste Mal auch probieren! Bei uns ist es wieder richtig kalt geworden, bei dem Wetter mag man wirklich am liebsten Eintöpfe! LG Andrea

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    1. Ulli Artikelautor

      Bei uns hat es heute Nacht etwa 5 cm Neuschnee gegeben. Da ist eine kräftigende Suppe ein ideales Gericht, da hast Du recht :-)
      Die Minestrone schmeckt wirklich sehr gut, keine Frage.

      Nur gefällt mir an dem Rezept von Jamie Oliver nicht, dass alles mehr oder weniger zusammengemanscht und trotz unterschiedlicher Garzeiten zusammen gekocht wird, wodurch die unterschiedlichen Aromen, hauptsächlich die schwachen (Spinat und Zucchini), untergehen. Das Soffritto ist ja noch in Ordnung, weil Zwiebel, Stangensellerie, Karotten und Fenchel etwa dieselbe Garzeit haben und durch das langsame Dünsten die Aromen der einzelnen Gemüsesorten bis zu diesem Zeitpunkt weitgehend erhalten bleiben. Aber die Bohnen sind schon vorher gar oder werden vorher gekocht, Pasta kocht man eigentlich immer separat (auf den Punkt) und der Spinat ist innerhalb weniger Augenblicke gar, während die Pasta deutlich länger benötigt. Die Folge ist ein Spinatschlunz.
      Durch den Rotwein wird ein Teil der Zutaten insbesonders Spinat und die Zucchini unansehnlich, daher die Idee mit dem Weißwein.
      Vielleicht wäre es besser, wenn man auch das auf den Punkt gedünstete Soffritto erst zum Schluss beigibt, d.h. zuerst die Suppe mit Tomaten, Wein und Brühe garen und am Ende alle zuvor fertiggegarten Zutaten (Soffritto, Zucchini, Bohnen, Spinat, Pasta) unterrührt und nur noch erhitzt.
      LG

      Antworten
  2. Jutta

    Ich habe am letzten Wochenende auch die Minestrone zubereitet.

    Spinat hatte ich keinen, das war also nicht problematisch. Die Zutaten habe ich nacheinander, je nach Garzeit, zugefügt. Die Farbe des Weins hat mich auch gestört, da hatte ich mir noch gedacht, beim nächsten Mal ganz darauf zu verzichten. Auf die Idee, Weißwein zu nehmen, wäre ich überhaupt nicht gekommen.

    Ansonsten hat uns der Eintopf hervorragend geschmeckt und ich war wirklich angetan. Wir haben ihn mit einer riesigen Rindswurst nach einem langen Spaziergang in großer Kälte verputzt und es war einfach toll.

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