Archiv der Kategorie: Backen

Bierbrot

Im Mai-Heft 2009 von essen & trinken beschäftigt sich die Küchen-Uni diesmal mit Brotbacken. Das vorgestellte Brot hat uns zum Nachbacken inspiriert, kommt es doch in der Vorbereitung Ilkas ‚Sanfter Methode‘ ziemlich nahe.

Bierbrot ganz

Bierbrot ganz

Das Test-Rezept ergibt ein kleines Brot, was durch Verdoppelung der Zutatenmengen natürlich ohne weiteres vergrößert werden kann.

Bierbrot im Anschnitt

Bierbrot im Anschnitt

Kruste und Anschnitt sehen wirklich gut aus.

Es war gerade abgekühlt, dann wurde es auch schon gegessen.

Bierbrot zu Hackepeter

Bierbrot zu Hackepeter

Eine wunderbare Kombination. Hackepeter mit Zwiebel- und Gurkenwürfelchen, Salz und Pfeffer und das frisch gebackene Bierbrot.

Im Originalrezept wird 405-er Mehl verwendet, wir haben 550-er genommen. Dafür musste allerdings die Wassermenge etwas erhöht werden.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: BIERBROT
Kategorien: Backen, Brot
Menge: 1 Brot

Zutaten

220 Gramm   Weizenmehl Type 550
1 Teel.   Salz
1/4 Teel.   Frischhefe
150 ml   Wasser, lauwarm; event. etwas mehr
50 ml   Pils

Quelle

  Nach einem Rezept aus essen & trinken, Mai 2009
  Küchen-Uni mit Prof. Thomas Vilgis
  Erfasst *RK* 02.05.2009 von
  Ulli Fetzer

Zubereitung

Die Teigzutaten schnell und ohne Kneten zu einen weichen Teig zusammenrühren, notfalls noch mit ein, zwei Spritzern Wasser nachhelfen. Dies funktioniert am besten in einer hohen Schüssel mit einem Silikonschaber. Das Nicht-Kneten ist dabei unbedingt ernstzunehmen.

Nach dem Mischen wird die Schüssel mit Frischhaltefolie dicht verschlossen und für 18-20 Stunden bei ca. 20 Grad sich selbst überlassen. In dieser Zeit produziert die wenige Hefe zusammen mit dem Kohlendioxid des Biers ein paar Bläschen und der Teig geht langsam auf. Dabei darf sich an den Teigrändern durchaus etwas Wasser sammeln. Dann schlagen wir auf einer leicht bemehlten Arbeitsplatte den Teig wieder mit dem Gummischaber vorsichtig ein paar Mal übereinander, wieder ohne zu kneten, und heben ihn in eine großzügig mit Backpapier ausgelegte Schüssel.

Den Teig bedecken wir mit einer geölten Plastikfolie und lassen ihn nochmals 2 Stunden gären. Dann heizen wir den Ofen samt gusseisernem Schmortopf auf 250 Grad vor, ziehen die Plastikfolie vom Teig ab, bestäuben die Oberfläche mit etwas Mehl und heben ihn samt Backpapier in den Bräter. Mit dem heißen Deckel bedecken und 25 Minuten bei 250 Grad backen; anschließend offen bei 220 Grad die Kruste noch ca. 15 Minuten nachbräunen.

Ergebnis: eine großporige, glänzende Krume, eine krachende Kruste, Super-Geschmack, ein feinbitterer Pilsduft!

INFO:

Dieses Brot ist ein physikalisches Backlehrstück. Es offenbart uns einiges über Mehl, Klebereiweiß und Stärke, etwa wie der Weizenkleber ohne Kneten, sondern nur mit Wasser wirkt….

Fortsetzung siehe im Mai-Heft 2009 von essen & trinken.

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Schokoladen-Obst-Törtchen

Auf der Webseite von essen & trinken wurden diese Törtchen von einer unbekannten Autorin vorgestellt. Das Rezept könnte von Johann Lafer sein, der macht manchmal solche Sachen!

Schokoladen-Obst-Törtchen

Schokoladen-Obst-Törtchen

Sie sind nicht gerade schnell bzw. einfach herzustellen. Insbesonders der Schokorand stellt schon eine gewisse Herausforderung dar, ist aber letztlich zu schaffen.

Resumée: Für die Freunde von Bitterschokolade sicher ein Leckerbissen. Uns waren die Törtchen etwas zu schokoladig.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: SCHOKOLADEN-OBST-TÖRTCHEN
Kategorien: Backen, Gebäck
Menge: 8 Törtchen

Zutaten

H FÜR DEN RÜHRTEIG
100 Gramm Butter oder Margarine
75 Gramm Zucker
1 Pack. Vanille-Zucker
3 Eier (Größe M)
100 Gramm Weizenmehl
1 gestr. TL Backpulver
1 Messersp. Gemahlener Piment
1 Prise Zimt
1 gestr. EL Kakaopulver
50 Gramm Abgezogene, gemahlene Mandeln
50 Gramm Geriebene Edelbitter-Schokolade
H FÜR DEN BELAG
1 Dose Mandarinen (Abtropfgew. 175g)
80 ml Läuterzucker oder Mandarinensaft
40 ml Grand Marnier; wenn Kinder mitessen, durch
— Orangensaft o.ä. ersetzen
H FÜR DIE FÜLLUNG
200 Gramm Schlagsahne
1 Pack. Sahnesteif
H FÜR DEN SCHOKOLADENRAND
200 Gramm Edelbitter-Schokolade
2 Teel. Speiseöl
H ZUM GARNIEREN
8 Geleefrüchtchen
200 Gramm Schlagsahne

Quelle

www.essen-und-trinken.de
Erfasst *RK* 28.03.2009 von
Ulli Fetzer

Zubereitung

Den Backofen vorheizen (Ober-/Unterhitze etwa 180°C, Heißluft etwa 160°C).

Gebäckboden (Rührteig):

Für den Teig Butter in einer Schüssel mit dem Handrührgerät mit den Rührbesen geschmeidig rühren. Zucker und Vanillezucker unterrühren. So lange rühren, bis eine gebundene Masse entstanden ist. Eier nach und nach unterrühren (jedes Ei etwa 1/2 Minute lang).

Mehl mit Backpulver, Piment, Zimt und Kakao mischen, sieben und in 2 Portionen auf mittlerer Stufe unterrühren. Mandeln und geriebene Schokolade unterheben.

Den Teig in eine Springform (Durchmesser 26 cm, Boden mit Backpapier belegt) geben und glattstreichen. Die Form auf den Rost in den Backofen schieben.

Nach einer Backzeit von etwa 25-30 Minuten den Gebäckboden 10 Minuten in der Form stehen lassen, dann vorsichtig mit einem Messer vom Rand lösen, auf einen mit Backpapier belegten Kuchenrost stürzen. Gebäckboden erkalten lassen, mitgebackenes Backpapier entfernen.

Aus dem erkalteten Gebäckboden 8 Kreise (Durchmesser etwa 7 cm) ausstechen. Restliches Gebäck zerbröseln (ergibt ca. 150 g).

Belag:

Für den Belag Mandarinen in einem Sieb abtropfen lassen. Die ausgestochenen Kuchentörtchen auf eine Tortenplatte legen und mit je 1 El Läuterzucker-Likör-Mischung bestreichen. Mandarinen darauf verteilen.

Füllung:

Für die Füllung Sahne mit Sahnesteif steifschlagen. Etwa 100 g der Gebäckbrösel unter die restliche Sahne heben. Je 1/8 der Sahnemasse auf die Mandarinen geben. Jeweils die Törtchenoberfläche und den Rand damit bestreichen.

Schokoladenrand:

8 Backpapier-Streifen (je etwa 23×5 cm) zurechtschneiden. Sie sollten ca. 1 cm länger als der Umfang der Böden sein. Überlänge als Falz umschlagen.

Die Schokolade in Stücke brechen, mit Speiseöl in einem Topf im Wasserbad bei schwacher Hitze schmelzen. Je 1/8 der Schokoladenmasse auf die Backpapierstreifen geben (Falz unten!) und mit einem Teigschaber glatt streichen. Die Schokolade etwas fest werden lassen, so dass sie nicht mehr fließt. Die Schokolade-Backpapierstreifen um die Törtchen legen. Das freie Ende zum späteren Entfernen der Streifen abstehen lassen. Die Enden bzw. Kanten vorsichtig an- und zusammendrücken.

Törtchen kalt stellen und Schokolade fest werden lassen.

Anschließend vorsichtig die Backpapierstreifen entfernen.

Garnieren:

Schlagsahne mit Sahnesteif schlagen, in einen Spritzbeutel füllen.

Zum Garnieren die Törtchen mit der Sahne und den Geleefrüchtchen verzieren.

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Russische Zupfküchlein

Im Newsletter des Doktors aus Bielefeld wurden diese Küchlein vorgestellt, die in einer Muffinform gebacken werden.

Wir haben sie gleich zum Sonntagskaffee nachgebacken.

Russische Zupfküchlein

Russische Zupfküchlein

Uns haben sie ganz ausgezeichnet geschmeckt – durch die Quarkfüllung sind sie schön saftig und weichen trotzdem nicht auf.

Prädikat: empfehlenswert.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: RUSSISCHE ZUPFKÜCHLEIN
Kategorien: Backen, Gebäck
Menge: 12 Stück (12er-Muffinform)

Zutaten

H FÜR DIE MUFFINFORM (12ER)
  Etwas   Fett
  Etwas   Weizenmehl
H KNETTEIG
250 Gramm   Weizenmehl
25 Gramm   Kakao (ungezuckert)
1 gestr. TL   Backpulver
125 Gramm   Zucker
1 Pack.   Vanillezucker (selbstgemacht)
1     Ei (Größe M)
175 Gramm   Weiche Butter
H FÜLLUNG
75 Gramm   Butter
750 Gramm   Speisequark (Magerstufe)
50 Gramm   Zucker
1 Pack.   Cremepudding-Pulver Vanille-Geschmack
2     Eier (Größe M)
1     Zitrone; die abgeriebene Schale

Quelle

  Nach einem Rezept von Dr. Oetker
  Erfasst *RK* 28.02.2009 von
  Ilka Spiess

Zubereitung

Vorbereiten:

Muffinform fetten und mehlen. Backofen vorheizen: Ober-/Unterhitze etwa 170°C, Heißluft etwa 150°C.

Knetteig:

Mehl mit Backin und Kakao in einer Rührschüssel mischen. Übrige Zutaten hinzufügen und alles mit einem Handrührgerät (Knethaken) zunächst auf niedrigster, dann auf höchster Stufe zu einem Teig verarbeiten.

Gut 3/4 des Teiges zu einer Rolle formen und in 12 gleich große Stücke teilen. Auf leicht bemehlter Arbeitsfläche jeweils zu einem Kreis (Ø etwa 10 cm) flach drücken und die Mulden der Muffin- Backform damit auslegen.

Füllung:

Butter in einem kleinen Topf zerlassen und etwas abkühlen lassen. Quark mit Zucker, Puddingpulver, Eiern und Zitronenschalenabrieb in einer Rührschüssel mit einem Handrührgerät (Rührbesen) zu einer glatten Masse verrühren. Abgekühlte Butter unterrühren, die Masse randvoll in die Mulden füllen.

Weiterhin:

Übrigen Teig in kleine Stücke zupfen und auf der Füllung verteilen. Form auf dem Rost im unteren Drittel in den Backofen schieben. Etwa 60 Minuten backen.

Die Zupfküchlein 10 Minuten in der Form stehen lassen, dann aus der Form lösen und auf einem Kuchenrost erkalten lassen.

TIPP: Sollte der Teig kleben, stellen Sie ihn – in Frischhaltefolie gewickelt – etwa 30 Minuten kalt.

Die Füllung war zumindest für unser amerikanisches Muffinblech etwas reichlich und hätte für 15 Muffins gereicht. Den Rest der Füllung haben wir in kleinen Förmchen ohne Teig ausgebacken. Auch sehr gut.

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Feldsalat mit Kartoffelvinaigrette und Käsetoast

Vincent Klink hat neulich in seiner Sendung Koch-Kunst unter dem Thema Winterküche das Rezept Feldsalat mit Kartoffelvinaigrette und Käsecroustillant vorgestellt, dass uns gleich zum Nachkochen animiert hat. Wir haben statt wie Vincent Klink Schwarzwälder Schinken mit in die Vinaigrette zu mischen, etwas Speckstreifen angebraten und sie beim Anrichten über den Salat gegeben.

Feldsalat mit Kartoffelvinaigrette und Käsetoast

Feldsalat mit Kartoffelvinaigrette und Käsetoast

Gut war es.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: FELDSALAT MIT KARTOFFELVINAIGRETTE UND KÄSETOAST
Kategorien: Salat, Brot, Käse
Menge: 2 Personen

Zutaten

H FÜR DEN FELDSALAT MIT KARTOFFELVINAIGRETTE
1-2 klein.   Kartoffel, mehlig kochend
125 Gramm   Feldsalat, unbedingt Freilandware
1/2 Bund   Schnittlauch
3 Essl.   Sonnenblumenöl
1 Essl.   Apfelessig
150 ml   Kräftige Gemüsebrühe
  Etwas   Salz, Pfeffer
H FÜR DIE KÄSETOASTS
6 Scheiben   Toastbrot oder Kastenweißbrot
6     Dünne Scheiben Bergkäse
  Etwas   Olivenöl
  Etwas   Pfeffer aus der Mühle
H ZUM ANRICHTEN
100 Gramm   Wammerl, in dünnen Streifen
  Ein paar   Kirschtomatenviertel

Quelle

  Nach Koch-Kunst mit Vincent Klink am 07.01.2008
  Thema: Vitale Winterküche
  Erfasst *RK* 08.01.2009 von
  Ulli Fetzer

Zubereitung

Kartoffeln kochen, schälen und etwas abkühlen lassen.

Feldsalat putzen, waschen und schleudern bzw. gut abtropfen lassen.

Den Schnittlauch fein schneiden und zur Seite stellen. Wammerl in dünne Streifen schneiden.

Öl, Essig, Gemüsebrühe und zunächst nur eine Kartoffel in einen Mixbecher geben und mit dem Pürierstab fein pürieren. Falls das Dressing zu dünnflüssig ist, solange weitere Kartoffelstücke zufügen, bis die richtige Konsistenz erreicht ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Wammerlstreifen in wenig Olivenöl kross ausbraten und zum Entfetten auf Küchenkrepp geben.

Den Feldsalat mit dem Dressing und den Schnittlauchröllchen anmachen.

Für die Käsetoasts die Hälfte der Toastscheiben mit Käse belegen, mit Pfeffer bestreuen und jeweils mit einer weiteren Brotscheibe abdecken. Die Brote in einer Pfanne mit Olivenöl von beiden Seiten braun braten. Dabei mit geringer Hitze beginnen und die solange Pfanne abdecken, bis der Käse schmilzt.

Die Brotscheiben jeweils diagonal durchschneiden.

Anrichten:

Jeweils 3 Käsetoastdreiecke und Salat auf einen Teller geben. Den Salat mit den gebratenen Speckstreifen bestreuen und Tomatenviertel mit auf den Tellern anrichten.

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Geröstete Maultaschen mit Speck

Derzeit muss es bei uns bekanntlich beim Kochen immer etwas schneller und einfacher gehen. Da ich gerne Maultaschen esse und selbsgemachte wie →dort derzeit illusorisch sind, habe ich notgedrungen welche gekauft.

Ich habe sie zuerst 10 Min. in Brühe gegart, in der Zwischenzeit etwas durchwachsenen Speck in kleine Würfel geschnitten und ausgelassen, dann eine feingeschnittene Zwiebel im Speckfett sanft gegart. Die Zwiebel-/Speckmischung beiseite stellen.

Maultaschen aus der Brühe nehmen – die Brühe ist übrigens bei den derzeit eisigen Temperaturen ein wahres Lebenselixier – überhaupt wenn man noch ein Ei hineinschlägt.

Maultaschen in Streifen schneiden und im Restfett bei milder Hitze anrösten. Speck-/Zwiebelmischung wieder hinzugeben, Pfeffer darübermahlen, event. etwas Salz darüberstreuen, noch etwas erhitzen und schließlich Petersilie untermischen.

Wer will, schlägt noch ein verkleppertes Ei darüber.

Gebratene Maultaschen mit Speck

Gebratene Maultaschen mit Speck

Dazu noch etwas Blattsalat.

Mir hat es trotz des geringen Aufwands sehr gut geschmeckt. Auf jeden Fall waren die gekauften Maultaschen weit aus besser als gar keine 😉

Spinatpizza

Alle Jahre wieder zur Plätzchenzeit bekomme ich unbändigen Appetit auf Herzhaftes 😉

Ein Rest meines Allroundteiges wartete schon seit ein paar Tagen darauf verarbeitet zu werden.

Beim Einkauf ist mir beim Blick in die Tiefkühltruhe eine Spinatpizza aufgefallen, die sofort meinen Appetit geweckt hat. Eine gute Idee dachte ich, Spinatpizza hatten wir lange nicht. Frischer Spinat war schon im Einkaufswagen, er sollte eigentlich zu Blattspinat verarbeitet werden. Da ich momentan ziemlich kurz trete, war diese Pizza gerade richtig für mich, also fix umdisponiert…

Spinatpizza

Spinatpizza

Die Pinienkerne geben einen schönen zusätzlichen Biss, unbedingt mal probieren!

Statt Schinken könnte ich mir auch Lachs sehr gut vorstellen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: SPINATPIZZA MIT SCHINKEN
Kategorien: Backen, Pikant, Pizza
Menge: 4 Portionen

Zutaten

1 Portion Allroundteig oder Pizza-Teig (ca. 250-300g)
500 Gramm Frischer Blattspinat
1 Rote Zwiebel, fein geschnitten
2 Essl. Öl
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Muskat
250 ml Tomatensauce aus dem Vorrat oder fertig gekauft
100 Gramm Gouda mittelalt (gerieben)
1-2 Pack. Mozzarella (Menge und Qualität nach Wunsch)
— in dicke Scheiben geschnitten
100 Gramm Parmaschinken (nicht zu dünn geschnitten)
Pinienkerne (Menge nach Wunsch)

Quelle

Ilka
Erfasst *RK* 09.05.2005 von
Ilka Spiess

Zubereitung

Spinat waschen, dicke Stiele entfernen. Reichlich Wasser aufkochen, Spinat zugeben und aufkochen. Spinat abgießen, abschrecken und gut abtropfen lassen. Zwiebel in feine Würfel schneiden, Spinat leicht ausdrücken, nach Wunsch grob hacken – ich habe ihn nur auseinander gedröselt.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen, Zwiebeln darin 2 Min. andünsten, Spinat darin erhitzen, salzen, pfeffern, mit Muskat abschmecken und in einer flachen Schale abkühlen lassen.

Pizzateig nach Packungsanweisung zubereiten. Teig zu einem runden Fladen von 30 cm Ø ausrollen und auf mit Backpapier belegtes oder gut gefettetes Blech legen.

Tomatensauce (ich habe im Sommer reichlich davon vorgekocht und in Gläsern sterilisiert) auf den Boden streichen und mit dem geriebenen Gouda bestreuen.

Spinat und Mozzarella auf dem Fladen verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 240 Grad (keine Umluft das macht die Pizza trocken) auf der untersten Schiene ca. 10-15 Minuten backen. Wenn der Backofen diese Hitze nicht liefert, entsprechend niedriger dafür länger backen.

Die Pinienkerne zum Schluß über die Pizza streuen und nur ganz kurz mitbacken.

Pizza einige Minuten stehen lassen, dann den Parmaschinken darauf geben und servieren.

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Nussknacker-Kekse

So allmählich beginnt die Weihnachtsbäckerei. Dieser Nussknacker-Kekse machen bei uns dieses Jahr – pünktlich zum 1. Advent – den Anfang.

Nussknacker-Kekse

Nussknacker-Kekse

Sehen sie nicht zum Reinbeißen aus?

Nussknacker-Kekse aus der Nähe

Nussknacker-Kekse aus der Nähe

Sie sind allerdings eine kleine Sünde, immerhin 160 kcal pro Plätzchen, aber sehr gut …

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: NUSSKNACKER-KEKSE
Kategorien: Backen, Plätzchen, X-Mas
Menge: 50 Stück

Zutaten

350 Gramm   Mehl
300 Gramm   (100 g + 200 g) Zucker
250 Gramm   Kalte Butter
1     Ei (Gr. M)
400 Gramm   Haselnusskerne
300 Gramm   Schlagsahne
H UTENSILIEN
      Frischhaltefolie
      Backpapier

Quelle

  Nach: kochen & genießen
  LECKER – Dezember 2008: Weihnachtsrezepte
  Erfasst *RK* 23.11.2008 von
  Ulli Fetzer

Zubereitung

Mehl, 100 g Zucker, Butter in Stückchen und Ei erst mit den Knethaken des Handrührgeräts, dann schnell mit den Händen glatt verkneten. Zu 2 Rollen (à ca. 5 cm Ø) formen, in Folie wickeln und ca. 30 Minuten kalt stellen.

Backofen vorheizen (E-Herd: 175°C/Umluft: 150°C/Gas: Stufe 2). Zwei Bleche mit Backpapier auslegen. Teigrollen in Scheiben (3-5 mm) schneiden und auf die Bleche legen. Im heißen Ofen ca. 18 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Die Nüsse in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten, herausnehmen, in ein Tuch einschlagen und abrubbeln, damit die Schalen teilweise entfernt werden.

200 g Zucker in der Pfanne goldgelb karamellisieren. Sahne zugießen und solange unter Rühren köcheln, bis sich der Karamell aufgelöst hat und weich ist. Nüsse unterheben. Nüsse mit Toffeemasse schnell auf die Kekse verteilen. Wird die Masse zu fest, vorsichtig wieder erwärmen. Fest werden lassen.

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Pilz-Flammekuchen

Wenn man wie ich einen fertigen Teig im Kühlschrank hat, ist dieses Gericht im Handumdrehen gezaubert. Die Champignons werden im Rezept blanchiert, was ich allerdings so nicht mehr machen würde. Es reduziert zwar die Kalorien, allerdings kommt der Geschmack ein bißchen zu kurz dabei, finde ich. Es war ein Versuch, beim nächsten Flammkuchen werde ich meine Pilze wieder in Butterschmalz kurz andünsten.

Sonst, ein schönes schnelles Essen!

Pilz-Flammekuchen vor dem Backen

Pilz-Flammekuchen vor dem Backen

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: PILZ-FLAMMEKUCHEN
Kategorien: Backen, Pikant
Menge: 4 Portionen

Zutaten

H TEIG
200 Gramm Mehl
2 Essl. Öl
Jodsalz
1 Eigelb
1 Essl. Öl zum Bestreichen
H ILKA ALTERNATIV
250 Gramm Meines Allround Teiges
H BELAG
100 Gramm Rote Zwiebeln
4-6 Sardellenfilets
200 Gramm Champignons
100 ml Weißwein
1 Zitrone
3 Essl. Crème fraîche
1 Essl. Getrockneter Oregano
Grober Pfeffer

Quelle

Nach einem Brigitte Rezept
Erfasst *RK* 04.09.2008 von
Ilka Spiess

Zubereitung

Für den Teig:

Mehl, Öl, eine Prise Salz, Eigelb und 100 ccm Wasser in eine Schüssel geben. Mit den Knethaken des Handrührers so lange kneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche kurz kräftig durchkneten. Mit Öl bestreichen und 30 Minuten kalt stellen.

Für den Belag:

Zwiebeln abziehen und fein würfeln. Sardellen abspülen und in Streifen schneiden. Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Wein und Zitronensaft aufkochen und Pilze darin eine halbe Minute sprudelnd kochen lassen (blanchieren). Herausnehmen, kalt abspülen und auf einem Küchentuch trocknen.

Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche nochmals kurz kneten und etwa 1/2 cm dick zu einem Kreis ausrollen. Crème fraîche und Oregano verrühren und auf die Teigplatte streichen. Zwiebeln, Pilze und Sardellen mischen und auf den Teig streuen. Kräftig pfeffern.

Im vorgeheizten Backofen bei 225 Grad, Umluft 200 Grad, Gas Stufe 4 etwa 20 Minuten backen.

(is) Die Pilze werde ich beim nächsten Mal in Butterschmalz andünsten, die Blanchier-Methode reduziert zwar die Kalorien, bringt aber IMO nicht den vollen Geschmack der Pilze zur Geltung.

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Pilz-Flammekuchen

Pilz-Flammekuchen

DDR-Brötchen 3. Versuch

Nun habe ich den dritten – und fürs Erste letzten – Anlauf genommen, die DDR-Brötchen nach dem Rezept von Bäcker Süpke herzustellen.

Zum Rühren habe ich diesmal die kleine Bosch Küchenmaschine verwendet, die nicht so viel Schmackes hat wie meine große Kenwood und habe sie auf kleinster Stufe 10 Minuten kneten lassen, die Teigtemperatur betrug 23°C.

Mit dem Ergebnis bin ich nicht zufrieden, die Kruste ist irgendwie ledrig, was ich von meinen Brötchen sonst nicht gewohnt bin. Obwohl die Krume nicht so ‚kuchig‘ aussieht wie es bei den DDR-Brötchen nach meinem Verständnis sein soll, sind die Teiglinge doch etwas sitzen geblieben, die Spirale ging nicht wie gewohnt hoch und auch sonst hat mich das Ergebnis etwas enttäuscht.

DDR-Brötchen oder auch nicht

DDR-Brötchen oder auch nicht

Ich werde diese Brötchen nicht als DDR-Brötchen an den Mann bzw. die Frau bringen können bzw. wollen, die ersten Versuche hier und hier jedoch als sehr schöne, einfache Frühstücksbrötchen sicher wieder backen. Für weitere Tests fehlt mir derzeit die Ausdauer, vielleicht habe ich in ein paar Monaten wieder mehr Energie, schaun wir mal.

Brötchen nach Bäcker Süpke II

Inzwischen hat Ilka die Brötchen noch zweimal nachgebacken. Einmal mit der ’sanften Methode‘ aber sonst gleicher Vorgehensweise wie beim ersten Mal (d.h. Teigruhe im Kühlschrank). Das Ergebnis war praktisch identisch. Wir haben es allerdings auch nicht anders erwartet.

Dann haben wir sie noch einmal im Wesentlichen nach der Vorgehensweise von Bäcker Süpke hergestellt, d.h. mit den Original-Zutatenmengen, der kalten Teigführung (bei der Ruhe etwas weniger als Zimmertemperatur, aber nicht im Kühlschrank) und den gleichen Zeiten. Allerdings haben wir den Teig nicht langsam mit der Maschine gerührt, sondern die Zutaten mit dem Teigkärtchen gemischt (sanfte Methode), d.h. danach 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen und diesen Prozess noch zweimal wiederholt. Das Ergebnis unterscheidet sich nicht wesentlich von unseren Brötchen des ersten Versuchs.

Bäcker Süpkes DDR-Brötchen (2. Versuch)

Bäcker Süpkes DDR-Brötchen (2. Versuch)

Wie man sieht, sind die Brötchen auch dieses Mal relativ fluffig geworden. Aber eigentlich wollen wir sie ja auch so. Sie sollen zwar keine Luftnummern wie die Westbrötchen vom Filialbäcker sein, aber allzu kompakt  müssen sie auch nicht unbedingt sein. Wir müssen allerdings zugeben, dass wir die Original-DDR-Brötchen nicht kennen und daher auch keine Vergleichsmöglichkeit haben  😉

Ilka wird jetzt noch einen letzten Versuch machen und dabei den Teig auf der langsamsten Stufe ihrer Küchenmaschine mit dem Knethaken 10 Minuten kneten um den Einfluss des  nach Meinung von Bäcker Süpke möglicherweise zu intensiven Rührens und der dadurch bedingten zu starken Kleberbiildung auszuschließen.

Hier nochmals das Originalrezept von Bäcker Süpke. Wir haben allerdings nur ein Viertel des Rezepts gemacht, weil wir die Brötchen nicht verkaufen können, sondern selbst essen müssen  ein ganz schöne Herausforderung zu zweit  😉

Von den Optionen haben wir nur die entsprechende Menge Zucker hinzugefügt.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: DDR-BRÖTCHEN NACH BÄCKER SÜPKE
Kategorien: Backen, Brötchen
Menge: 25 bis 30 Brötchen

Zutaten

1 kg Weizenmehl (550)
0,65 Ltr. Wasser
20 Gramm Salz
25 Gramm Hefe
H OPTIONAL / ALTERNATIV
10 Gramm Malz
10-20 Gramm Schmalz
Teile des Wasser mit Molke ersetzen
5 Gramm Zucker

Quelle

http://baeckersuepke.wordpress.com
Erfasst *RK* 14.09.2008 von
Ulli Fetzer

Zubereitung

Die Zutaten bei optional / alternativ kann man verwenden, muss man aber nicht. Sie dürfen aber nicht alle an den Teig, weil sie sich teilweise ausschließen. Wenn man Molke nimmt, braucht man kein Schmalz. Wenn man Zucker nimmt, dann braucht man kein Malz. Je nachdem, wie es einem am Besten schmeckt. Muss man ausprobieren.

Den Teig kühl führen. Schön auskneten! Dann abgedeckt 30 min – 1 h ruhen lassen. Nochmals zusammenschlagen. Wieder die selbe Zeit ruhen lassen. Der Teig muss dabei langsam gehen. Ist er zu warm, dann geht er zu schnell!

Gewünschte Größe abstechen (ca. 60 g pro Brötchen). Brötchen nach Wunsch formen. Gehen lassen bis zur gewünschten Größe (ca. 30 min). Rechtzeitig einschneiden, so bei halber Gare, damit sie nicht zusammenfallen. Dabei immer vermeiden, dass die Brötchen eine Haut bekommen.

Schön mit Wasser abstreichen und in einen heißen Ofen mit viel Wasserdampf (220°C) ca 20 min backen. Nach 20 min sollten sie die gewünschte Farbe haben. Längeres Backen macht sie nur trocken.

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