Archiv der Kategorie: Backen

Versunkener Birnenkuchen

Die heimischen Birnen sind reif, Schwelgen ist angesagt.

Dieser Kuchen gehört zu den ganz einfachen Vertretern der Spezies Birnenkuchen und ist trotzdem ein richtiges Schmankerl, wenn man aromatische Birnen zur Verfügung hat.

Birnenkuchen

Birnenkuchen-Stück

Auf keinen Fall sollte man auf die Schlagsahne mit den Schokoladenblättchen verzichten, der zarte Kuchen und die knackigen Schokoblättchen passen nämlich unheimlich gut zusammen.

Ich stelle sie her, indem ich von meinem Lorbeerbaum frische Blätter zweimal mit flüssiger Kuvertüre bestreiche und im Kühlschrank fest werden lasse. Seit ich im Handel dafür einmal richtig viel Geld bezahlt habe, mache ich sie immer selber und hebe sie im Gefrierschrank auf. Lorbeerblätter eignen sich hierzu besonders gut, weil sie schön stabil bleiben, wenn die warme Kuvertüre aufgetragen wird. Wer keinen frischen Lorbeer hat, kann auch getrocknete Blätter nehmen die, in heißem Wasser eingeweicht, ebenfalls gute Dienste tun.

Nachtrag: Wenn die Schokolade erkaltet ist, werden die Blätter vorsichtig abgezogen, die Schokoladenblätter dann mit der Rückseite nach oben dekorieren, dann sieht man schön die Maserung des Blattes.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: VERSUNKENER BIRNENKUCHEN
Kategorien: Backen, Kuchen, Obst, Birne
Menge: 1 Kuchen, d=26 cm Form

Zutaten

1 kg Birnen
1 Zitrone, den Saft
H TEIG
1/2 Zitrone, die Schale
125 Gramm Butter
100 Gramm Zucker
2 Essl. Vanillezucker
1 Essl. Cognac
3 Eigelb
60 Gramm Mehl
60 Gramm Zwiebackbrösel
100 Gramm Gemahlene Mandeln
1 1/2 Teel. Backpulver
3 Eiweiß
2 Essl. Zucker
1/4 Teel. Zimt
2 Essl. Aprikosenmarmelade

Quelle

ARD-Text
Erfasst *RK* 28.04.2001 von
Ilka Spiess

Zubereitung

Die Birnen schälen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Fruchthälften mit Zitronensaft gut einreiben, damit sie sich nicht braun färben.

Butter, Zucker, Cognac und Zitronenschale mit dem Handrührgerät cremig schlagen. Eigelb nach und nach unterrühren. Mehl, Zwiebackbrösel, Mandeln und Backpulver vermischen. Esslöffelweise unter den Teig rühren. Zum Schluss das steifgeschlagene Eiweiß unterziehen.

Den Teig in eine gebutterte und mit Paniermehl ausgestreute Form (26 cm) füllen. Die Birnen mit der Schnittfläche nach unten hineinsetzen. Zucker und Zimt vermischen und den Kuchen damit bestreuen. Bei 180°C 55-60 Minuten auf der unteren Schiebeleiste backen. Noch heiß mit der warmen Marmelade bestreichen. Mit Sahnerosetten und Schokoblättern nach Belieben verzieren.

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Brötchen nach Bäcker Süpke

Ulli erzählte mir, daß in den Blogs geradezu euphorisch DDR-Brötchen nach dem Rezept von Bäcker Süpke gebacken werden. Das Rezept habe ich mir natürlich gleich einmal in die Datenbank gelegt und heute nachgebacken. Im Original gibt es das Rezept bei Bäcker Süpke selbst oder z.B. (hoffentlich habe ich niemand vergessen) hier und hier und hier und hier.

Von der Optik bin ich jedoch meinen bewährten Brötchen treu geblieben, von den Zutaten eigentlich auch, denn was braucht man mehr als Mehl, Salz, Hefe und Wasser, eventuell noch etwas Malz oder Zucker, damit das Gebäck einen schönen Teint bekommt und die Hefe was zu schnabulieren hat?

.. wenn man vom zusätzlichen Belag einmal absieht – ich liebe Mohnbrötchen, ein Frühstück ohne diese ist nicht ganz so perfekt für mich 😉

Brötchen nach Bäcker Süpke

Brötchen nach Bäcker Süpke

Ich habe den Teig gegen meine sonstige Gewohnheit nicht nach der sanften Methode sondern mit dem Kenwood Food-Processor zubereitet, für mich derzeit am einfachsten. Ich habe alle trockenen Zutaten in die Maschine gegeben, eingeschaltet und dann das Wasser einschließlich der aufgelösten Hefe einlaufen lassen. Nach ca. 30 Sekunden war mein Teig fertig und ich habe ihn nach kurzem Durchkneten gleich in den Kühlschrank verfrachtet, wie im Rezept angegeben nach einer Stunde noch einmal durchgearbeitet und dann durfte er die ganze Nacht im kühlen Schrank zubringen.

Am Morgen kommt es dem Hobby-Bäcker natürlich sehr entgegen, wenn er den gekühlten Teig gleich zu Brötchen schleifen kann, so ist es immer einfach, die notwendige Spannung in das Gebäck zu bringen, eine von mir bevorzugte Vorgehensweise.

Aus dem Ofen kamen schöne fluffige Brötchen. Zum Auftoasten am nächsten Tag sind sie auch geeignet. So gibt es zu meinen bewährten Altstadtbrötchen oder Zorras Mutschlis, die bisher beide im Wechsel zu unseren täglichen Frühstücksbrötchen avancierten, mit den Brötchen nach Bäcker Süpke nun einen Dritten im Bunde, der den beiden anderen nicht nachsteht.

Brötchen nach Bäcker Süpke im Anschnitt

Brötchen nach Bäcker Süpke (Anschnitt)

Ricotta-Kirsch-Kolatschen

Ein ganz einfaches Hefegebäck, schnell gemacht, schön leicht und luftig. Statt Ricotta habe ich abgetropften Quark verwendet, der war greifbar und kalorienärmer ist er auch.

Statt der Speisestärke könnte man auch Vanillepuddingpulver verwenden oder überhaupt etwas Vanillemark zugeben. Beim nächsten Mal wird das Rezept noch ein bisschen aufgemöbelt 🙂

Aber auch ohne Vanille schmecken diese Kolatschen hervorragend. Wir können sie echt empfehlen.

Ricotta-Kirsch-Kolatschen

Ricotta-Kirsch-Kolatschen

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: RICOTTA-KIRSCH-KOLATSCHEN
Kategorien: Backen, Gebäck, Obst
Menge: 8 Stück

Zutaten

250 Gramm   Mehl
125 ml   Milch (1,5 %, lauwarm)
80 Gramm   Zucker
20 Gramm   Frische Hefe
40 Gramm   Butter (flüssig)
2     Eier (Kl. M)
250 Gramm   Ricotta (Ilka: abgetropfter Magerquark)
1-2 Teel.   Abgeriebene Zitronenschale (unbehandelt)
30 Gramm   Speisestärke
120 Gramm   Sauerkirschen (entsteint)
1 Essl.   Pinienkerne (Ilka: Mandeln, gehackt)

Quelle

  Nach VIVA! 8/2006
  Erfasst *RK* 30.08.2008 von
  Ilka Spiess

Zubereitung

1. Mehl in eine Schüssel geben. In die Mitte eine Mulde drücken. Milch, 30 g Zucker und zerbröckelte Hefe darin verrühren. Abgedeckt 15 Min. gehen lassen. Butter und 1 Ei zugeben. Mit den Knethaken des Handrührers zu einem zähen Teig kneten. Abgedeckt 30 Min. gehen lassen.

2. Teig zusammenkneten und mit den Händen auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu 8 Kugeln formen. Kugeln von der Mitte aus zu Fladen (8 cm Ø) drücken, dabei den Rand etwas dicker lassen. Fladen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.

3. Ricotta, 1 Ei, Zitronenschale, 50 g Zucker und Stärke verrühren. Auf die Fladen geben. Gut abgetropfte Kirschen darauf verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad (Gas 3, Umluft 180 Grad) auf der 2. Schiene von unten 15-20 Min. backen. Nach 10 Min. Pinienkerne auf dem Ricotta verteilen. Auf einem Gitter auskühlen lassen.

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Baguette mit dem Allround-Teig

Zwei Beispiele, wie man mit dem Allround-Teig mal kurz Baguettes oder auch ein normales Brot für Sandwiches o.ä. backen kann.

Klar, dass man natürlich auch Brötchen oder eine Pizza damit backen kann.

Was immer man möchte, der Teig liegt im Kühlschrank bereit – zumindest bei mir.

Baguette_1

Aus der Tüte nehmen, etwa 50 g für den nächsten Ansatz abnehmen und den Rest für die beiden Baguettes in zwei Teile teilen:

Baguette_2

Die kleine Portion für den nächsten Ansatz in Stücke teilen und weiter verfahren wie bei Allround-Teig beschrieben.

Baguette_3

Die Baguettes ausformen, mit einem Tuch abgedeckt etwas ruhen lassen.

So sehen sie unmittelbar vor dem Backen aus:
Baguette_5

Und so nach dem Backen:
Baguette_6

Guten Appetit!
Baguette_7

Oder man möchte mal Scheiben von einem normalen Brot schneiden, auch dafür eignet sich der Teig….

ar_brot_1

ar_brot_2

Pizza mit Zwiebeln und Champignons

Wer sagt eigentlich, daß Pizze immer mit Tomaten kombiniert werden müssen?

Dieses Exemplar kam ganz ohne aus und war zunächst als Experiment gedacht, da ich nicht unbedingt ein Fan von Champignons bin. Der Versuch hat sich aber ganz schnell als äußerst schmackhaft herausgestellt und es hat sich einmal mehr gezeigt, dass wer nicht wagt, der nicht gewinnt 😉

Große Lust zum Kochen hatte ich heute nicht und habe kurzerhand eine Portion meines Allround Teiges aus dem Kühlschrank geholt und belegt. Im Original-Rezept werden Champignons und Zwiebeln roh auf den Teig gelegt, das wollte ich dann doch nicht und habe sie vorher kurz angedünstet. Ich denke, das werde ich so beibehalten, wenn ich die Pizza wieder einmal backe, was durchaus sehr bald sein kann. Die Kombination mit dem Frischkäse und dem Rucola, den ich am Schluß noch darüber gegeben habe, passt jedenfalls sehr gut.

Pizza mit Zwiebeln und Champignons_1

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: PIZZA MIT FRISCHKÄSE UND CHAMPIGNONS
Kategorien: Backen, Pikant, Pizza
Menge: 4 Portionen

Zutaten

1 Portion   Allround-Teig oder Pizzateig
60 Gramm   Asiago Käse, auf der Röstiraffel gerieben
125 Gramm   Frischkäse (Philadelphia)
1 Pack.   Weiße Champignons
1 klein.   Rote Zwiebel, halbiert und in Stifte geschnitten
H ZUM ANRICHTEN
1 Handvoll   Rucola
  Etwas   Olivenöl, extra vergine
      Grobes Thymian-Salz (wenn vorhanden)
      — sonst tun es auch ein paar Thymianblätter und
      — grobes Meersalz
      Salz und Pfeffer aus der Mühle

Quelle

  Frei nach einem Vorschlag bei marthastewart.com
  Erfasst *RK* 21.08.2008 von
  Ilka Spiess

Zubereitung

Backofen auf 250°C vorheizen.

Die Champignons in einer heißen Pfanne mit wenig Olivenöl ca. 2 Minuten anbraten, dann die Zwiebelstifte und nach Bedarf noch einen Schuss Olivenöl zugeben, nochmals kurz andünsten bis die Zwiebeln nicht mehr roh sind. Mit Salz und Pfeffer würzen und etwas abkühlen lassen.

Ein Pizzablech mit Olivenöl auspinseln und den Pizza-Teig darauf verteilen. Man kann ihn ausrollen, besser ist es allerdings, wenn man ihn mit den Händen auszieht, damit die Luftbläschen erhalten bleiben.

Teig mit dem geraspelten Käse bestreuen, die abgekühlte Champignon- Zwiebel-Mischung darüber verteilen und darauf mit einem Teelöffel kleine Häufchen Frischkäse gleichmäßig verteilen.

Die Pizza auf der untersten Schiene auf den Rost schieben und je nach Backofen ca. 15-20 Minuten backen.

Vor dem Anschneiden noch 5 Minuten ruhen lassen, dann Rucolablätter darauf verteilen, noch etwas feines Olivenöl darüber geben und mit grobem Pfeffer und Thymiansalz würzen und genießen.

Eine schöne fluffige Pizza, etwas dicker als gewöhnlich und sehr schmackhaft!

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Pizza mit Zwiebeln und Champignons_2

Kirsch-Schokoladen-Kuchen im Hundertwasserhaus

Ilkas Tochter wohnt seit einiger Zeit im Plochinger Hundertwasserhaus.

Ich denke, nicht jeder hat so einen Ausblick aus dem Küchenfenster …

Hundertwasserhaus Plochingen von der Küche

…und vermutlich auch nicht vom Balkon

Hundertwasserhaus Plochingen vom Balkon

Am Samstag haben wir sie kurz besucht. Zum Kaffee gab es einen Kirsch-Schokoladen-Kuchen. Gut hat er geschmeckt, Martina 🙂

Kirsch-Schokoladen-Kuchen

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: KIRSCHKUCHEN MIT SCHOKOFLOCKEN
Kategorien: Backen, Kuchen
Menge: 1 Springform 26 cm Ø

Zutaten

100 Gramm   Zucker
100 Gramm   Mehl
100 Gramm   Speisestärke
100 Gramm   Schokoflocken/Tropfen/Streusel/Raspel
150 Gramm   Weiche Butter oder Margarine
3     Eier
1 Pack.   Vanillezucker
1/2 Pack.   Backpulver
25 ml   Milch
350 Gramm   Entsteinte Sauerkirschen (1 Glas)

Quelle

  Martina Spiess
  Erfasst *RK* 13.08.2008 von
  Ilka Spiess

Zubereitung

Kirschen gut abtropfen lassen. Springform fetten.

Zucker, Butter, Vanillezucker und Eier schaumig rühren. Mehl, Backpulver, Speisestärke sieben und mit der Milch dazu geben und 3 Minuten cremig rühren.

Schokolade zugeben und kurz unterrühren. Teig in die Form füllen und glatt streichen. Die Kirschen auf den Kuchen verteilen, dabei ca. 1 cm Rand lassen. Früchte leicht eindrücken.

Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 175°C auf mittlerer Schiene ca. 60 Min backen.

Kuchen aus der Form lösen, auskühlen lassen und bei Bedarf mit Puderzucker bestreuen.

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Johannisbeerflan

Ein französischer Arbeitskollege hat von seinem Rezept geschwärmt und mir eine Probe mitgebracht – klar, dass Ilka das Rezept nachbacken musste 😉

Der Boden ist eine ‚Pâte brisée‘ und ist bei uns eigentlich ziemlich unbekannt. Am ehesten ist er noch mit Mürbeteig vergleichbar. Er kommt ganz ohne Eier und weitere Treibmittel aus.

In Lothringen findet man ihn in jedem Supermarkt im Kühlregal fix und fertig, verpackt und ausgerollt.

Da der Teig sehr neutral im Geschmack ist, kann man ihn sowohl für süße, als auch für salzige Kuchen verwenden. Er ist übrigens z.B. hervorragend für eine Quiche Lorraine geeignet.

Der Teig wird ganz dünn, d.h. etwa 2 mm, auf Blech- bzw. Tarteformgröße ausgerollt und bis über den Rand auf das Blech bzw. die Tarteform gegeben.

johannisbeerflan_teig

Die Johannisbeeren werden gleichmäßig auf dem Teig gegeben, mit etwas Zucker bestreut …

johannisbeerflan_beeren

… und schließlich mit der Flanmasse aufgefüllt.

johannisbeerflan_creme

Dann wird der Kuchen gebacken und gut abkühlen lassen, bevor er angeschnitten wird.

Johannisbeerflan - ganz

Guten Appetit und für Ilka bitte mit Sahne 😉

Johannisbeerflan - Stück

Ilka, die bekanntlich nicht unbedingt ein Süßschnabel ist, hat der etwas an Grießbrei erinnernde Geschmack zwar etwas gestört, unser Besuch konnte aber gar nicht genug bekommen und hat gleich 4 Stücke verputzt 😉

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: JOHANNISBEERFLAN
Kategorien: Backen, Kuchen
Menge: 1 Ganzes Blech

Zutaten

H FÜR DEN BODEN
180 Gramm   Mehl
50 Gramm   Butter
1 Prise   Salz
100 ml   Wasser; ca.
H FÜR DIE FÜLLUNG
500-750 Gramm   Johannisbeeren; ca.
1 1/4 Ltr.   Milch (je nach Blechgröße); ca.
2-3 Pack.   Vanillezucker
75 Gramm   Weizengrieß
1 Pack.   Vanillepudding (für 500 ml Milch)
      — das Verhältnis Pudding / Grieß nach Geschmack
      — variieren
3     Eier
100 Gramm   Zucker; ca.

Quelle

  Von meinem Arbeitskollegen Sebastien
  Erfasst *RK* 04.08.2008 von
  Ulli Fetzer

Zubereitung

Pâte Brisée:

Mehl, 1 Prise Salz und nicht ganz kalte Butter mit der Hand zusammen mischen und solange zwischen den Händen verreiben, bis die Masse etwa wie Sand ausschaut.

Dann das Wasser langsam dazugießen (nicht alles auf einmal) und sukzessive mit den Händen einarbeiten. Man braucht den Teig dabei nicht zu sehr zu kneten. Der Teig darf nicht kleben (zu viel Wasser), aber auch nicht reißen (zu wenig Wasser)!

Eine Kugel aus dem Teig formen und für mindestens 1/2 Stunde im Kühlschrank lagern.

Dann den Teig ausrollen (etwas Mehl dazu, dann geht es besser – es klebt nicht), so daß er ins Blech paßt. Der Teig muß dünn sein (so 2-3 mm).

Füllung:

Die Johannisbeeren waschen, gut abtropfen lassen und auf dem Blech bzw. Teig verteilen. Etwa 25 g Zucker (je nach Geschmack) darüber streuen.

Die Milch mit dem Vanillezucker kurz aufkochen.

Währenddessen 75 g Zucker, Vanillepudding und Grieß vermischen und unter stetigem Rühren in die heiße Vanillemilch einlaufen lassen. Etwas abkühlen lassen, die Eier dazugeben und einrühren.

Die Mischung gleichmäßig über die Johanisbeeren auf dem Blech bzw. der Form verteilen.

Backen:

Ca. 45 Minuten bei 180-200°C auf der mittleren Einschubschiene backen (Ober- und Unterhitze!). Oben darf der Kuchen nicht ganz braun werden (event. mit Alufolie abdecken oder auf die unterste Schiene schieben)!

Vor dem Anschnitt bzw. Genuss abkühlen lassen.

Er schmeckt am besten nach einem Tag im Kühlschrank (aber nicht ganz kalt essen).

Das Rezept eignet sich besonders für frische Johannisbeeren oder Früchte mit ähnlicher Konsistenz. Sehr wasserhaltige Früchte (z.B. Erdbeeren, Stachelbeeren) oder TK-Früchte werden erst nach dem Backen als Belag aufgebracht.

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Mein Allround-Teig für alle Fälle

Diesen Teig habe ich immer fertig im Kühlschrank, so kann ich recht schnell reagieren, wenn sich kurzfristig Besuch ansagt, oder wir Lust auf eine Pizza oder ein Rosmarinbrot bekommen. Er wartet geduldig mehrere Tage im Kühlschrank und bei mir vergeht eigentlich kaum eine Woche, in der er nicht zum Einsatz kommt.

Man kann ihn in der Küchenmaschine oder im Food-Prozessor zubereiten, was ich gelegenlich auch mache, wenn es ganz presto gehen muß, weil ich tagsüber nicht zuhause bin.

In der Küchenmaschine wird er wie alle Brotteige geknetet, bis er glatt und seidig ist, im Food Prozessor gibt man die trockenen Zutaten hinein, pulsiert kurz damit sich alles gut vermischt und läßt bei laufendem Motor die Flüssigkeit einlaufen, bis sich ein Ball bildet, das geht recht schnell. Danach knetet man noch einmal durch und gut ist.

Meine bevorzugte Methode der Zubereitung ist die sanfte mit den Händen, dabei ist es so gut wie keine Arbeit und Kraft ist keine von Nöten. Für einen Morgenmuffel wie mich ist es herrlich, wenn nicht schon am frühen Morgen das Gezwitscher der Vögel von lautem Geräusch der Küchenmaschine übertönt wird. Jeder macht es nach seinem Gusto, allerdings schwierig oder umständlich, wie ich schon verschiedentlich lesen durfte, ist die sanfte Methode ganz und gar nicht, ganz im Gegenteil.

Da ich den Teig schon seit einigen Monaten immer im Vorrat habe, möchte ich natürlich mit meinem bereits fertigen Teig beginnen, von dem ich 50 Gramm abnehme um es im neuen Ansatz einzuarbeiten.

Wenn er aus dem Kühlschrank kommt sieht er so aus…

Teig_1

Da ich meist gleich backe, wird er umgehend in die entsprechenden Teile aufgeteilt, in dem Fall habe ich Baguette gebacken und das kleine in der Mitte, sind die 50 Gramm für den Ansatz.

Teig_2

Für den neuen Vorrat wiege ich nun die trockenen Zutaten sowie den in kleine Stücke geschnittenen Teig in die Schüssel, wie im Rezept beschrieben und hebe die Flüssigkeit unter.

Ansatz_1

Nun darf er 10 Minuten abgedeckt stehen, Zeit für mich mal kurz den Rechner hochzufahren und einen Blick auf die Post zu werfen, während die Kaffeemaschine für mich arbeitet.

Ansatz_2

Nach 10 Minuten – etwa, auf ein paar Minuten mehr oder weniger kommt es nicht an – hat er sich schon ein wenig verändert. Ich wende ihn noch ein paarmal mit dem Schlesinger (Teigkarte) und lasse ihn dann abgedeckt stehen. Nun wird erst mal gefrühstückt, was bei mir nicht sehr lange dauert, der Hunger kommt erst später 😉

Nochmals 10 Minuten später hat er sich bereits so schön entwickelt, daß ich ihn aus der Schüssel nehmen und auf dem Brett weiter falten kann.

Ansatz_3

Er wird nun nochmal gefaltet, immer von außen nach innen, vielleicht 10-12 mal und nach dieser ’schweren Arbeit‘ habe ich mir nun wahrhaftig eine Pause verdient. Ich mache mich also auf zu meinem morgentlichen Frühsport, viel lieber falte ich ja Teig, aber der Doktor meint, Fahrrad fahren bekäme meiner Arthrose. Wenn es der Doktor sagt, sollte man das machen, also kämpfe ich mich durch die schwäbischen Hügel, so ein Hilfsmotor am Fahrrad wäre ja nicht schlecht… 😉

So gegen 08:50 schaue ich dann mal wieder nach meinem Teig und siehe da, er hat ganz ohne mein Zutun begonnen, sein Gluten zu entwickelm und sieht schon ganz prächtig aus.

Ansatz_4

Ich falte ihn noch einmal und sage erstmal Tschüss, jetzt geht es in den Garten, die Kräuter hervorlocken und Schnecken verjagen und was Frau sonst noch zu tun hat am Morgen.

So kurz nach 12 meldet sich der kleine Hunger bei mir und mir fällt ein, da war doch noch was, richtig, der Teig, dieser schwierige und komplizierte, hoffentlich ist er wohlauf…

Und siehe da, die Hefe hat schon angefangen zu arbeiten, es haben sich schon schöne Blasen gebildet.

Ansatz_5

Nun wird er noch ein letztes Mal von mir getäschtelt und dann geht es ab in den Kühlschrank, ein harter Brocken Arbeit wäre mal wieder vom Tisch 😉

Ansatz_6

Insgesamt habe ich nicht länger als 15 Minuten mit dem Teig zu tun gehabt, kaum Abwasch, was mir sehr entgegen kommt, denn ich mag dieses Teig-Gepappe nicht sonderlich. Die Hände habe ich mir kaum schmutzig gemacht, da ich am Anfang mit der Teigkarte arbeite und wenn er erst einmal bindet, wirken ein paar Tropfen Öl an den Händen Wunder.

Wenn man die Zeit klug einteilt, bemerkt man kaum, daß man mal eben einen Brotteig gefertigt hat, wobei nur die ersten zwei Behandlungen einen etwas korrekten Zeitablauf benötigen, später kommt es auf 10 oder 20 Minuten Pause nicht mehr an, der Teig ist sehr geduldig.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: MEIN ALLROUND-TEIG
Kategorien: Backen, Brot, Pizza, Etc.
Menge: 1 Rezept

Zutaten

500 Gramm   Mehl 550
2 Teel.   Salz
340 ml   Wasser (kalt)
50 Gramm   Teig vom Ansatz, wenn vorhanden (siehe unten)
1 Gramm   Frischhefe; ca.

Quelle

  Ilka
  Erfasst *RK* 30.07.2008 von
  Ilka Spiess

Zubereitung

Diesen Teig bereite ich immer wieder auf Vorrat zu. Wenn ich dann Brot, Baguette oder Pizza davon backe, werden ca. 50 g für den nächsten Ansatz zur Seite gelegt.

Wenn man den Teig zum erstenmal macht, hat man diesen Ansatz natürlich nicht, das ist nicht so tragisch, man wird aber bei jeder weiteren Zubereitung feststellen, daß das Gebäck immer besser im Geschmack wird.

Teig:

Mehl in eine ausreichend große Schüssel sieben (ich siebe das Mehl immer, so kommt Sauerstoff hinein und eventuelle Klümpchen oder gar unerwünschte Partikel werden aussortiert).

Nun das Salz in das Mehl einmischen und den alten Ansatzteig – wenn vorhanden – in kleine Stücke geschnitten zugeben. Die Hefe im Wasser auflösen und mit der Teigkarte behutsam das Wasser in die Mehlmischung einarbeiten.

Dazu muß man nicht wild rühren, es genügt das Wasser mit der Teigkarte unter das Mehl zu heben, mit leicht drehenden Bewegungen der Schüssel ist das in weniger als einer Minute gemacht.

Nun lasse ich den Ansatz für ca. 10 Minuten abgedeckt stehen, man kann in der Zwischenzeit wieder aufräumen oder telefonieren, was auch immer.

Nach 10 Minuten wieder mit der Teigkarte wie oben den Ansatz durchmischen – wieder 10 Minuten stehen lassen und danach noch einmal durchmischen.

Wieder 10 Minuten warten, dann kann man den Teig schon aus der Schüssel auf die Arbeitsfläche geben und einige Male von außen nach innen behutsam behutsam zusammenfalten. Er bindet nun sehr schön und fängt an glatt zu werden, das Gluten entwickelt sich. Die Schüssel spülen, abtrocknen und etwas Öl hinein geben, den Teig hineinlegen und wieder abdecken.

Nun kann man ihn ca. 30 Minuten in Ruhe stehen lassen, Zeit die Zeitung zu lesen – zumindest einen Teil davon 😉

Nach 30 Minuten abermals falten, er hat sich nun schon prima entwickelt und kann abgedeckt stehen bleiben, bis man wieder Zeit für ihn hat. Das können zwei oder drei Stunden sein, er ist bereits soweit gediehen, daß er ganz alleine klar kommt.

Während der Ruhepause hat die Hefe schon sichtbar angefangen zu arbeiten, es bilden sich bereits kleine Bläschen. Nun nochmals falten und den Teig in einen gefetteten Gefrierbeutel packen und verschließen – Luft lassen, der Teig geht noch um mehr als das Doppelte auf.

In den Kühlschrank geben und mindestens eine Nacht dort retardieren. Bei mir hat er schon bis zu vier Tagen im Kälteschlaf auf seinen Einsatz gewartet.

Backen:

Zum Backen nimmt man ihn aus der Kühlung und formt ihn unmittelbar in die gewünschte Form, so läßt er sich besser auf Spannung bringen.

Ich gebe die Teiglinge dann entweder auf ein bemehltes Backtuch oder in einen ebenfalls gut bemehlten Gärkorb, packe ihn in die Mikrowelle und gebe im Abstand von ca. 10-15 Minuten für 20 Sekunden bei 600 Watt Hitze. So geht er recht schnell auf und kann dann, wenn er etwa um die Hälfte aufgegangen ist, abgebacken werden.

Backofen 230°C vorheizen und mit Schwaden einschiessen, nach 10 Minuten die Hitze auf 220°C reduzieren. Backzeit ca. 30-40 Minuten je nach Backofen und Brotform.

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Johannisbeertorte

Meine Johannisbeertorte hat es leider nicht als komplette Torte auf die Platte geschafft, da waren ein paar Süßschnäbel schneller. Um nicht noch größeren Schwund zu verkraften, mußte sie bei recht ungünstigen Lichtbedingungen fotografiert werden – will sagen – sie schmeckt um Klassen besser als sie aussieht 😉

Die Vorlage habe ich bei Dr. Oetker gefunden und dann ein bißchen nach meinem Gusto vor mich hingebacken.

Das kam dabei heraus. Sie ist ein bißchen arbeitsintensiv, nicht unbedingt für Anfänger, aber der Aufwand lohnt sich, eine leichte und fruchtige Torte, bei der man die Kalorien gar nicht spürt, die man gerade zu sich nimmt. In diesem Sinne guten Appetit!

Johannisbeertorte

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: JOHANNISBEERTORTE MIT MASCARPONE
Kategorien: Backen, Kuchen, Torte
Menge: 1 Springform (Ø 26 Cm)

Zutaten

H MÜRBETEIG
150 Gramm   Mehl
100 Gramm   Butter
50 Gramm   Puderzucker
2 Essl.   Milch
H BISKUIT
4     Eiweiß
4     Eigelb
4 Essl.   Wasser
200 Gramm   Zucker
1 Pack.   Vanillezucker
100 Gramm   Mondamin
100 Gramm   Mehl
2 Teel.   Backpulver
1 Prise   Salz
      Fett
      Backpapier
H TRÄNKE
150 ml   Läuterzucker
80 ml   Himbeergeist
H FÜLLUNG
4 Essl.   Johannisbeermarmelade, leicht erwärmt
      – (eventuell noch etwas Wasser zugeben)
250 Gramm   Rote Johannisbeeren
200 Gramm   Kalte Schlagsahne
250 Gramm   Mascarpone
3 Essl.   Milch
2 Beutel   Gelatine Fix (à 15 g)
75 Gramm   Zucker
1 Pack.   Vanillezucker
H FÜR DAS JOHANNISBEERGELEE
50 ml   Wasser
150 ml   Johannisbeersaft
80 Gramm   Zucker
3 Blätter   Gelatine

Quelle

  Ilka – angelehnt an eine Idee von Dr. Oetker
  Erfasst *RK* 24.07.2008 von
  Ilka Spiess

Zubereitung

Für den Mürbeteig die Zutaten schnell zu einem Teig verarbeiten, in Frischhaltefolie einschlagen und zwei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Ich habe den Mürbeteig auf einem Backpapier rechteckig ausgerollt und dann mit dem Tortenring ausgestochen, aber noch nicht gelöst, sondern die Ränder mitgebacken, das gibt ein schönes Knabbergebäck. Wer das nicht möchte, sticht ihn gleich rund aus.

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 10 Minuten backen. Vor dem Backen mit einer Gabel gleichmäßig einstechen, damit er flach bleibt.

Den gebackenen Boden etwas abkühlen lassen, aber nicht aus der Form nehmen. Der Biskuit wird gleich auf dem Mürbeteig gebacken.

Für den Biskuit Eiweiß mit Wasser und einer Prise Salz steif schlagen, den Zucker langsam einrieseln lassen, dann Eigelb zugeben.

Nun Maschine abstellen, Mondamin und Mehl mit dem Kochlöffel leicht unterheben.

Auf den gebackenen Mürbeteigboden streichen und bei 210 Grad ca. 20-25 Minuten backen, je nach Backofen länger oder kürzer.

Auf einem Gitter gut auskühlen lassen (ich backe meine Böden immer am Vortag).

Am nächsten Tag den Biskuit zweimal durchschneiden.

Auf den unteren Biskuit die Johannisbeermarmelade streichen und den zweiten Boden auflegen.

Für die Tränke den Läuterzucker mit Himbeergeist mischen und die Hälfte davon auf den zweiten Boden streichen.

Für die Füllung Johannisbeeren waschen, ein paar Rispen beiseite legen, die übrigen mit Hilfe einer Gabel von den Rispen streifen.

Sahne steif schlagen. Mascarpone mit Milch mit einem Handrührgerät (Rührbesen) auf niedrigster Stufe verrühren. Sofortgelatine hinzufügen und 1 Minute verrühren. Zucker und Vanillezucker hinzufügen und 1 Minute weiterrühren. Erst die Sahne (etwas für den oberen Boden zurück behalten) und dann die Johannisbeeren unterheben. Die Füllung auf dem Boden glatt streichen und den dritten Boden auflegen. Mit der restlichen Tränke bepinseln. Den Kuchen mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Fertigstellen:

Für das Gelee Wasser, Johannisbeersaft und Zucker gut mischen und kurz aufkochen. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die eingeweichte, gut ausgedrückte Gelatine zugeben und auflösen.

Die Flüssigkeit auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und behutsam auf die Torte aufgießen, eventuell in mehreren Arbeitsgängen, dazwischen kühlen, damit das Gelee fest wird und die darunter befindliche Sahne nicht auflöst. Wenn das Gelee aufgebraucht ist, die Torte noch 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Vor dem Servieren den Tortenring mit Hilfe eines Messers lösen und entfernen. Die Johannisbeeren in der Mitte verteilen und genießen.

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Würstchen im Schlafrock

Neudeutsch nennt man ein Würstchen im Brötchen bekanntlich Hotdog. Jener wird aber aus einem fertigen, ausgehöhlten oder geteilten Brötchen zubereitet. Unsere Würstchen im Schlafrock werden jedoch in einen Brötchenteig eingewickelt, aufgehen lassen und im Backofen gebacken.

Vielleicht wären die Würstchen nicht aufgeplatzt, wenn wir sie vorher etwas eingestochen hätten. Dem Geschmack hat es aber keinen Abbruch getan.

Würstchen im Schlafrock

Die Idee stammt von Hannes Weber, der in der SWR-Sendung Kaffee oder Tee eigentlich mit Kindern Stockbrot am Lagerfeuer machen wollte. Leider hat es geregnet, so dass er kurzerhand diese Würstchen kreierte.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: STOCKBROT NACH HANNES WEBER
Kategorien: Backen, Brot
Menge: 1 Rezept

Zutaten

H FÜR DEN GRUNDTEIG
1 kg   Weizenmehl 550
600 ml   Wasser
20 Gramm   Hefe
20 Gramm   Butter, Margarine oder Olivenöl
20 Gramm   Meersalz oder Salz
10 Gramm   Getrocknetes Malz oder alternativ
10 Gramm   Zucker
      Lange, dünne Holzstecken oder dickere geschälte
      – Äste von Weide oder Haselnuss
  Reichlich   Glut im Lager- oder Grillfeuer

Quelle

  Hannes Weber – Kaffee oder Tee: live kochen
  Erfasst *RK* 02.08.2008 von
  Ilka Spiess

Zubereitung

Kaltes Wasser aus dem Kühlschrank mit allen Zutaten in die Teigschüssel der Küchenmaschine geben und ca. 10 Minuten langsam und gegen Ende noch ca. 3 bis 4 Minuten schnell kneten lassen. Teig etwa 60 Minuten ruhen lassen. In kleine Portionen einteilen, die für das Stockbrot geeignet sind. Auf ein gefettetes Blech setzten und gut mit Frischhaltefolie abdecken. Jetzt eine Nacht im Kühlschrank liegen lassen.

Teig zu einer fingerdicken Schlange formen und spiralförmig um den Stock wickeln. Die Enden festdrücken. Jetzt kann jeder sein Stockbrot selbst für ca. 10 Minuten in die Glut halten, nicht in die Flamme, bis das Brot knusprig ist und eine schöne hellbraune Farbe hat. Dabei immer wieder drehen. Etwas abkühlen lassen und direkt vom Stock essen.

Tipps für Teigvarianten:

Frische gehackte oder getrocknete Kräuter hinzufügen. Auf 100 g Teig rechnet man je nach Sorte etwa 5 g Kräuter. Gepressten Knoblauch unter den Teig ziehen oder das noch heiße Stockbrot direkt nach dem Backen damit abreiben.

Entfernt man den Stock aus dem Brot, kann man alternativ auch ein Würstchen durch die Öffnung schieben.

Info aus der Sendung:

Man kann aus dem Teig auch kleine Brötchen backen oder Teigstücke mit einem Holz lang ausrollen und Würstchen damit umwickeln, ein schöner Snack.

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